- 21Shares hat den finalen Prospekt für einen Spot-Dogecoin-ETF eingereicht und damit die letzte Dokumentenstufe vor dem Handelsstart erreicht.
- In den Unterlagen ist eine Nasdaq-Notierung unter dem Ticker TDOG vorgesehen, womit Dogecoin-ETFs in den USA weiter an Breite gewinnen.
Die nächste Meme-Coin-Struktur rückt näher an die Börse. 21Shares hat per 424B3-Filing den finalen Prospekt für seinen Dogecoin-ETF vorgelegt. Solche Prospekte sind in der Praxis meist das Dokument, das kurz vor der eigentlichen Notierungsfreigabe und dem Handelsstart auftaucht, ohne dass damit automatisch der erste Handelstag garantiert ist.
424B3-Prospekt: TDOG soll an die Nasdaq
Der Fonds ist als passives Spot-Vehikel beschrieben. Er soll Dogecoin halten und die Preisentwicklung abbilden, abzüglich Gebühren und laufender Kosten. Der Prospekt betont ausdrücklich, dass keine Hebelprodukte, keine Derivate und keine „aktive“ DOGE-Bewirtschaftung vorgesehen sind.
Käufe und Verkäufe sollen im Normalfall nur im Kontext von Creation und Redemption stattfinden, also wenn neue ETF-Anteile erzeugt oder zurückgegeben werden. Verkäufe können zusätzlich anfallen, um Kosten zu begleichen.
Für den Markt ist das vor allem ein Signal, dass Dogecoin als Assetklasse inzwischen in denselben mechanischen Wrapper gepresst wird wie Bitcoin oder Ether.
Der Prospekt nennt als geplantes Listing die Nasdaq und als Symbol TDOG. Der Handelsstart könnte damit, je nach finaler Börsen- und Prozessfreigabe, zeitnah erfolgen.
Custody-Mix und ein ungewöhnlicher Service Provider
Auffällig sind die Dienstleister. Als Custodians werden mehrere Namen genannt, darunter Coinbase, Anchorage Digital und BitGo. Für Cash- und Administrationsthemen taucht zudem BNY Mellon auf. Dazu kommt ein eher spezieller Baustein: House of Doge Inc., die Corporate-Arm-Struktur der Dogecoin Foundation, soll Marketing- und Lizenzfunktionen unterstützen.
Im Kontext der bereits gestarteten Dogecoin-Produkte in den USA würde TDOG die nächste Stufe der Konkurrenz markieren. Für Anleger ist der Unterschied weniger „Dogecoin ja oder nein“, sondern: über welchen ETF-Wrapper, welche Gebührenlogik und welche Infrastruktur man Exposure nimmt.






