- Arizonas Generalstaatsanwältin Kris Mayes warnt vor einer Welle von Betrügereien an Krypto-Geldautomaten, die sich gezielt gegen ältere Erwachsene richtet.
- Laut Mayes verloren Arizonaner 2024 mehr als 177 Millionen Dollar, häufig nachdem Betrüger sie gezielt zu Krypto-Kiosken geschickt hatten.
Die Warnung ist klar formuliert und richtet sich an eine Zielgruppe, die im Kryptodiskurs sonst selten im Mittelpunkt steht. Arizonas Generalstaatsanwältin Kris Mayes schlägt Alarm, weil Betrüger immer häufiger die rund 600 Krypto-Geldautomaten im Bundesstaat nutzen, um vor allem ältere Menschen um ihr Geld zu bringen. Allein im Jahr 2024 sollen so mehr als 177 Millionen US-Dollar verloren gegangen sein.
Das Muster wiederholt sich. Betrüger melden sich per Telefon, E-Mail oder Messenger, geben sich als Behörden, Banken, Tech-Support oder sogar Familienmitglieder aus. Am Ende steht fast immer dieselbe Anweisung: Gehen Sie zu einem Krypto-Automaten, heben Sie Geld ab, kaufen Sie dort Kryptowährungen und senden Sie sie an eine bestimmte Adresse. Wer diese Schritte einmal vollzogen hat, steht praktisch ohne Rückgriffsmöglichkeit da. Onchain-Transaktionen lassen sich nicht zurückbuchen.
„Wer Sie zum Krypto-Automaten schickt, ist sehr wahrscheinlich ein Betrüger“
Mayes bringt es in ihrer Erklärung auf einen einfachen Nenner. Sobald jemand am Telefon oder online dazu drängt, einen Krypto-Geldautomaten zu benutzen, sei die Wahrscheinlichkeit „sehr, sehr hoch“, dass es sich um einen Betrug handele. Die Aussage zielt genau auf die Schwachstelle vieler Opfer: Sie kennen die Funktionsweise von Krypto oft nicht, vertrauen aber Personen, die sich als Autorität ausgeben und Druck aufbauen.
Das Büro der Generalstaatsanwältin stellt parallel neue Werkzeuge und Informationsangebote bereit, mit denen Betroffene schneller handeln und Zahlungen in Einzelfällen noch stoppen können, etwa wenn sie über klassische Bankkanäle angebahnt wurden.






