- In der Woche vom 22. bis 26. Dezember verzeichneten alle zwölf US-Spot-Bitcoin-ETFs zusammen Nettoabflüsse von rund 782 Millionen US-Dollar.
- Ethereum-ETFs meldeten Abflüsse von 102 Millionen US-Dollar, während Solana- und XRP-ETFs mit Zuflüssen von 13,14 Millionen beziehungsweise 64 Millionen US-Dollar positiv herausstachen.
Die Feiertagswoche brachte für die großen Krypto-ETFs keine Ruhe, sondern weiteren Druck.
Laut Daten von SoSoValue summierten sich die Nettoabflüsse aus US-Spot-Bitcoin-ETFs zwischen dem 22. und 26. Dezember auf 782 Millionen US-Dollar.
Bemerkenswert: Alle zwölf gelisteten BTC-Fonds verzeichneten negative Flows. Parallel dazu fiel der Bitcoin-Preis im selben Zeitraum von nahe 90.000 US-Dollar auf rund 87.500 US-Dollar, während das in BTC-ETFs verwaltete Vermögen bei knapp über 113 Milliarden US-Dollar blieb.
Auch bei Ethereum setzte sich die Schwäche fort. Spot-ETFs auf ETH meldeten in der Wochenbilanz Nettoabflüsse von 102 Millionen US-Dollar.
Für ETH-Produkte ist es eine weitere Woche im roten Bereich, nachdem bereits zuvor mehrere aufeinanderfolgende Abflussperioden registriert worden waren.
Institutionelle Investoren scheinen ihre Engagements in den beiden Leitwerten vorsichtig zurückzufahren oder umzuschichten, statt aggressiv nachzukaufen.
Solana und XRP bleiben die relativen Gewinner
Auf der anderen Seite des Spektrums stehen Solana und XRP. Alle acht gelisteten Spot-Solana-ETFs verbuchten in der betrachteten Woche Zuflüsse und kamen zusammen auf 13,14 Millionen US-Dollar. XRP-ETFs erreichten sogar einen Wochenzufluss von 64 Millionen US-Dollar.
Die absoluten Volumina liegen deutlich unter denen von Bitcoin, das Muster ist aber klar: Während Kapital aus den großen BTC- und ETH-Vehikeln abfließt, suchen einige Anleger gezielt Exposure in alternativen Netzwerken.
Solana profitiert von seinem High-Throughput- und DeFi-Narrativ, XRP von seiner Positionierung im Zahlungs- und Banken-Segment. Ob diese Rotation nachhaltig ist oder lediglich eine kurzfristige Umschichtung darstellt, wird sich in den ersten Wochen des neuen Jahres zeigen.






