• Bitget stellt rund 1,5 Millionen US-Dollar für die Opfer des Brandes im Wang-Fuk-Court-Komplex in Hongkong bereit.
  • Die Mittel fließen über drei lokale Hilfsorganisationen in medizinische Hilfe, Notunterkünfte und psychosoziale Betreuung.

Die Meldung kam schnell, fast früher als viele offizielle Statements: Bitget legt einen Hilfsfonds in Höhe von 12 Millionen Hongkong-Dollar auf – rund 1,5 Millionen US-Dollar. Das Geld ist für die Menschen bestimmt, die vom verheerenden Feuer im Wang-Fuk-Court-Komplex in Tai Po betroffen sind. Ein Ereignis, das sich kaum in Zahlen fassen lässt, weil sich dahinter zerstörte Familien, verlorene Wohnungen und eine Stadt im Schockzustand verbergen.

Drei Organisationen teilen sich die Mittel

Bitget arbeitet für die Verteilung mit drei gemeinnützigen Gruppen zusammen: Yan Chai Hospital, The Salvation Army Hong Kong und Po Leung Kuk. Die Beträge stehen fest, was in solchen Situationen selten ist. Yan Chai Hospital erhält den größten Anteil, gedacht für Notfallmedizin, Behandlungen, Reha – kurz alles, was nach einer Katastrophe sofort gebraucht wird.

Die Heilsarmee in Hongkong bekommt einen weiteren Teil des Fonds. Dort konzentriert man sich auf Soforthilfen: temporäre Unterkünfte, Kleidung, Lebensmittel, kleine Bargeldbeträge, die den ersten Tagen ein wenig Struktur geben. Die dritte Organisation, Po Leung Kuk, übernimmt vor allem die psychologische Betreuung und langfristige Unterstützung für Familien, die nicht nur materiell, sondern emotional getroffen wurden.

Bitget stellt das Paket als klar strukturiert dar. Keine große PR-Inszenierung, eher eine nüchterne Erklärung: Die Gelder sollen nachverfolgbar eingesetzt werden, eng abgestimmt mit denjenigen, die die Betroffenen tatsächlich erreichen.

Krypto-Unternehmen zeigen Präsenz in der Stadt

Die Aktion kommt in einer Phase, in der Hongkong sich stärker als regionales Web3-Drehkreuz positioniert und viele Börsen im Stadtstaat ohnehin unter Beobachtung stehen. Interessant ist, wie deutlich Bitget sich jetzt als Teil der lokalen Gemeinschaft zeigt. Für ein global tätiges Krypto-Unternehmen ist es ein Signal: Man will sichtbar Verantwortung übernehmen.

In der Stadt laufen parallel Untersuchungen zum Brandhergang, zu möglichen Baumängeln und Fehlern im Brandschutzsystem. Behörden sprechen von einem vielschichtigen Fall, der Hongkong noch lange beschäftigen dürfte.

Währenddessen wächst die Liste der Unternehmen – auch außerhalb der Krypto-Branche –, die eigene Hilfsgelder zusagen. Für die Betroffenen bedeutet das nicht mehr als einen kleinen Anfang, aber immerhin einen, der sofort greift. Ärzte können länger arbeiten, Notunterkünfte lassen sich schneller organisieren, psychologische Dienste müssen nicht warten, bis der nächste Budgettopf freigegeben wird.

Bitgets Hilfsfonds fügt sich in dieses Bild ein: eine schnelle, finanzielle Stütze in einer Stadt, die gerade versucht, wieder Atem zu holen.