• Am 10. Dezember flossen insgesamt 224 Mio. US-Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs, davon allein 193 Mio. US-Dollar in BlackRocks IBIT.
  • Ethereum-, Solana- und XRP-Spot-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von 57,58 Mio., 4,85 Mio. bzw. 10,2 Mio. US-Dollar.

Die ETF-Daten von SoSoValue für den 10. Dezember (US-Zeit) zeigen eine anhaltend robuste Nachfrage nach regulierten Krypto-Vehikeln. Spot-Bitcoin-ETFs sammelten per Saldo 224 Mio. US-Dollar ein.

Der Löwenanteil entfiel einmal mehr auf BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT), der mit 193 Mio. US-Dollar den größten Einzelzufluss verbuchte und damit praktisch das Tagesbild dominiert.

Die starken IBIT-Ströme deuten darauf hin, dass sich der Markt weiter auf einige wenige Flaggschiff-Produkte konzentriert. Andere BTC-ETFs scheinen im Vergleich geringere oder teilweise sogar negative Flows zu sehen, sodass IBIT zunehmend zur „Default“-Wahl für institutionelles Bitcoin-Exposure wird.

Breite, aber selektive Nachfrage nach Altcoin-ETFs

Abseits von Bitcoin blieben die Zuflüsse kleiner, aber durchaus bemerkbar. Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten insgesamt 57,58 Mio. US-Dollar an neuen Geldern. Für viele Asset-Manager ist ETH damit die naheliegende zweite Säule neben BTC – als Proxy für Smart-Contract-Infrastruktur und DeFi.

Solana-ETFs kamen auf Nettozuflüsse von 4,85 Mio. US-Dollar. Das ist im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum überschaubar, signalisiert aber, dass Solana als High-Throughput-Chain im institutionellen Universum angekommen ist.

XRP-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von 10,2 Mio. US-Dollar. Der Zahlungs-Token bleibt damit ein eigenes Narrativ im ETF-Regal, getragen von Investoren, die auf regulatorische Klarheit und das Cross-Border-Payments-Thema setzen.