- Ark Invest kaufte am Dienstag rund 4 Millionen Dollar in Coinbase und etwa 12 Millionen Dollar in Robinhood.
- Beide Aktien legten danach kräftig zu, Coinbase um rund 14,6 Prozent und Robinhood um etwa 8,1 Prozent.
Cathie Wood hat den Rücksetzer genutzt. Während geopolitische Unsicherheit rund um Iran die Märkte am Dienstag belastete, griff Ark Invest bei zwei der sichtbarsten Krypto-Aktien erneut zu. Im Fokus standen Coinbase und Robinhood, also genau jene Titel, die am stärksten von einer Erholung im digitalen Asset-Markt profitieren können.
Ark setzt auf Schwäche, nicht auf Rückzug
Laut einem Bericht erwarb Ark Invest Coinbase-Aktien im Wert von rund 4 Millionen US-Dollar und Robinhood-Aktien für etwa 12 Millionen US-Dollar.
Das Muster ist bekannt. Wood kauft häufig in Phasen von Marktstress, die andere Anleger eher zum Abwarten veranlassen. Diesmal fiel der Kauf mit einer Phase zusammen, in der Risikoanlagen insgesamt unter Druck standen und Kryptoaktien mit nach unten zogen.
Die Größenordnung ist für Ark nicht riesig, aber auch nicht bloß symbolisch. Laut den jüngsten Angaben gehören Coinbase und Robinhood weiterhin zu den größeren Positionen in den aktiv gemanagten ETFs des Hauses. Das macht die Transaktion weniger zu einem kurzfristigen Signaltrade als zu einer Bestätigung der bestehenden Linie.
Die Erholung kommt schnell, der Abstand zu alten Hochs bleibt
Seit dem Kauf haben beide Aktien deutlich angezogen. Coinbase notiert aktuell bei 208,93 Dollar, nach einem Tagesanstieg von 14,6 Prozent. Robinhood liegt bei 82,21 Dollar und damit 8,1 Prozent über dem vorherigen Schlusskurs. Die Erholung passt zu einem breiteren Rebound bei Bitcoin und anderen Krypto-Assets, der Krypto-Aktien am Mittwoch sichtbar Rückenwind gegeben hat.
Ganz aufgeholt ist der frühere Rückgang damit aber nicht. Über sechs Monate gerechnet liegen Coinbase und Robinhood laut den jüngsten Marktdaten noch immer klar unter ihren früheren Niveaus. Gerade deshalb wirkt Woods Schritt so typisch für ihre Strategie. Sie kauft nicht in Stärke hinein, sondern in Schwäche, wenn der Markt an der eigenen Nervosität arbeitet.






