• Coinbase-Chef Brian Armstrong hat für 2026 den Ausbau einer globalen All-in-One-Börse für Krypto, Aktien und Rohstoffe als strategische Priorität genannt.
  • Stablecoins, Onchain-Nutzung über Base sowie Investitionen in Produktqualität und Automatisierung sollen zentrale Wachstumstreiber im kommenden Jahr werden.

Coinbase blickt ins Jahr 2026 und schärft seine Story. CEO Brian Armstrong hat auf X umrissen, worauf sich der US-Börsenbetreiber im kommenden Jahr konzentrieren will.

Von der Krypto-Börse zur Multi-Asset-Plattform

Im Zentrum steht der Plan, Coinbase zu einer globalen All-in-One-Plattform auszubauen, die nicht nur Krypto, sondern auch Aktien und Rohstoffe abdeckt. Die Börse soll Spot-Handel, Futures und Optionen unter einem Dach anbieten. Damit nähert sich Coinbase dem Modell klassischer Multi-Asset-Börsen an, bleibt aber im Krypto-Ökosystem verankert.

Parallel dazu sollen Stablecoins und Zahlungen stärker skaliert werden. Coinbase positioniert sich hier bereits mit eigenen Stablecoin-Aktivitäten und will diese laut Armstrong als Infrastruktur für den internationalen Zahlungsverkehr weiter ausbauen.

Mehr Nutzer onchain über Base und Developer-Tools

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Onchain-Seite. Coinbase will mehr Nutzer direkt auf die Blockchain bringen, vor allem über die eigene Layer-2-Lösung Base, die Coinbase-Developer-Plattform und die Base App. Die Idee dahinter ist klar: Nicht nur Handel an der Börse, sondern auch Interaktion mit DeFi, Anwendungen und Smart Contracts im gleichen Ökosystem.

Armstrong kündigte zudem an, die Investitionen in Produktqualität und zugrunde liegende Automatisierung zu erhöhen. Für Coinbase bedeutet das, Prozesse weiter zu standardisieren, während das Angebot breiter wird.