• Kain Warwick zahlte 50.000 US-Dollar, nachdem seine 10 zu 1 Wette auf einen Ether-Sprung auf 25.000 US-Dollar bis Jahresende verloren ging.
  • Ether schloss den 31. Dezember bei rund 2.980 US-Dollar und lag damit etwa 13,7 Prozent unter dem Jahresstartniveau.

Die Szene liebt große Ansagen, aber manchmal bleibt am Ende nur die Rechnung. DeFi-Veteran Kain Warwick hat 50.000 US-Dollar überwiesen, nachdem seine Ether-Prognose für 2025 nicht aufgegangen ist.

10 zu 1 auf 25.000 US-Dollar je ETH

Auslöser war ein öffentlicher Schlagabtausch im November zwischen Warwick und Kyle Samani, Managing Partner bei Multicoin.

Samani bezweifelte, dass Ether bis zum Jahresende noch auf 25.000 US-Dollar springen könnte. Warwick hielt dagegen und setzte auf die Restchance, mit einer Quote von 10 zu 1 zugunsten von Samani.

Bedeutet praktisch: Wenn Warwick recht behalten hätte, wäre die Auszahlung deutlich höher ausgefallen. Stattdessen wurde es ein klassischer „Pay up“-Moment.

Am 31. Dezember endete Ether bei rund 2.980 US-Dollar. Damit lag ETH etwa 13,7 Prozent unter dem Niveau vom Jahresanfang.

Samani schrieb am Mittwoch auf X in Richtung Warwick zwei kurze Worte, die in Krypto ungefähr so verbindlich sind wie eine Mahnung: „Time to pay up.“ Kurz darauf wurde öffentlich, dass Warwick bezahlt hat.

Der Oktober als Belastung für die Erholung

Für den Kursverlauf war 2025 vor allem die zähe zweite Jahreshälfte prägend. Am 10. Oktober wurde im Markt ein Liquidationsvolumen von rund 19 Milliarden US-Dollar genannt.

Das Ereignis verstärkte den Abwärtstrend, Ether rutschte zeitweise bis auf etwa 2.767 US-Dollar. Danach folgte keine schnelle Trendwende, eher ein langsames Zurückarbeiten, Schritt für Schritt.

Die Episode zeigt vor allem, wie sehr Stimmungswechsel im Markt inzwischen über soziale Plattformen ausgetragen werden. Und wie schnell aus einer Kursmeinung eine öffentlich nachvollziehbare Wette wird, inklusive Quittung.