- Die Ethereum Foundation hat 5.000 ETH für rund 10,2 Millionen US-Dollar an BitMine Immersion Technologies verkauft.
- Der Verkauf erfolgte als Direktgeschäft zu durchschnittlich 2.042,96 US-Dollar pro ETH und nicht über eine Börse.
Die Ethereum Foundation hat am Samstag 5.000 Ether an BitMine Immersion Technologies verkauft, das Unternehmen, das mit Tom Lee verbunden ist. Der Gegenwert lag bei etwa 10,2 Millionen US-Dollar.
Direktverkauf statt Börsenorder
Laut der Mitteilung wurde der Block zu einem Durchschnittspreis von 2.042,96 Dollar pro ETH abgegeben. Das ist der interessante Teil. Nicht, weil der Preis „gut“ oder „schlecht“ wäre, sondern weil die Struktur anders ist als das, was der Markt sonst sieht.
Ein Direktverkauf an einen einzelnen Käufer nimmt Reibung raus. Keine sichtbaren Orderbücher, weniger unmittelbarer Marktdruck, keine Diskussion darüber, ob ein Foundation-Sale gerade den Kurs „drückt“.
Gleichzeitig bleibt die Transparenzfrage immer im Raum, weil OTC-Deals naturgemäß weniger Datenpunkte liefern als ein Börsenhandel. Man bekommt in der Regel Preis, Menge, Zeitpunkt. Mehr oft nicht.
Für BitMine wiederum ist es ein klares Statement: Ether wird nicht nur als Trading-Asset betrachtet, sondern als Treasury-Bestand, den man auch in Größenordnungen aufbauen kann, ohne den Markt unnötig aufzuschrecken.
Was der Verkauf über die neue Käuferseite sagt
Dass ausgerechnet ein Unternehmen um Tom Lee als Käufer auftaucht, passt in eine breitere Verschiebung. Ether wird zunehmend von Firmen adressiert, die nicht primär aus der Krypto-Native-Ecke kommen, aber eine klare These auf Infrastruktur, Staking oder auf den langfristigen Charakter des Assets formulieren.
Die Ethereum Foundation verkauft Ether seit Jahren in unterschiedlichem Rhythmus, in der Regel zur Finanzierung operativer Kosten und Förderprogramme. Der Unterschied hier ist die Form. Ein Block von 5.000 ETH, direkt an eine bekannte Corporate-Adresse, wirkt wie ein bewusst sauberer Transfer von Token-Ökonomie zu Bilanzlogik.







