- Das Ethereum-Mainnet hat das Block-Gas-Limit von 45 auf 60 Millionen erhöht und erreicht damit den höchsten Wert seit vier Jahren.
- Über 513.000 Validatoren haben die Anpassung signalisiert, wodurch die Basis-Layer-Kapazität des Netzwerks automatisch ansteigt.
Ohne große Symbolik, aber mit spürbarem Effekt hat Ethereum sein Block-Gas-Limit auf 60 Millionen angehoben. Damit überschreitet das Netzwerk erstmals seit vier Jahren diese Marke und öffnet die Tür für mehr Rechenarbeit pro Block.
Die Bewegung kam nicht über Nacht. Daten des Trackers „Gas Limit Pics“ zeigen, dass im November mehr als 513.000 Validatoren das höhere Limit signalisiert haben. Erst als diese Schwelle erreicht war, begann das Protokoll damit, die Grenze Schritt für Schritt nach oben zu ziehen.
Ein höheres Gaslimit bedeutet, dass in einem Block mehr Swaps, Token-Transfers und Smart-Contract-Aufrufe Platz finden. In Phasen hoher Auslastung kann das Staus auf der Chain abmildern und hilft, mehr Aktivität direkt auf dem Basis-Layer abzuwickeln, statt sie in Layer-2-Lösungen zu drängen.
Validatoren bereiten Netzwerk auf Fusaka vor
Mit dem Übergang von 45 auf 60 Millionen Gas pro Block wächst effektiv auch die Blockgröße. Die Folge: höhere Durchsatzraten auf dem Mainnet, was vor dem geplanten Fusaka-Upgrade genau beobachtet wird.
Für die Validatoren ändert sich operativ wenig, aber sie tragen das höhere Limit kollektiv. Die große Zahl an Signalen zeigt, dass ein erheblicher Teil des Netzwerks bereit ist, mehr Kapazität zuzulassen – und damit die Ausführungsleistung von Ethereum ein Stück weiter nach oben zu schieben.






