• Grayscale bereitet ein börsengehandeltes Produkt vor, das Anlegern regulierten Zugang zum KI-Projekt Bittensor (TAO) bieten soll.
  • Die geplante Umwandlung des bestehenden Grayscale Bittensor Trust in einen Spot-ETF mit dem Kürzel GTAO hat mit einem S-1-Antrag bei der SEC den ersten formalen Schritt gemacht.

Grayscale Investments setzt seinen Kurs Richtung KI-Krypto fort. Das Haus hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen vorläufigen Registrierungsantrag eingereicht, um ein börsengehandeltes Produkt rund um Bittensor aufzulegen. Das geplante Vehikel soll unter dem Ticker GTAO notieren und sich ausschließlich auf den Token TAO konzentrieren.

S-1-Antrag als Brücke vom Trust zum Spot-ETF

Der am 30. Dezember 2025 eingereichte S-1 ist der erste formale Schritt, um den bestehenden Grayscale Bittensor Trust in einen Spot-ETF zu überführen. Bislang bietet der Trust qualifizierten Anlegern indirekten Zugang zu TAO. Mit der Umwandlung in ein börsengehandeltes Produkt würde sich der Handel auf regulierte Börsenplätze verlagern, mit täglicher Preisfeststellung und der bekannten ETF-Struktur.

Laut dem Entwurf soll GTAO physisch durch TAO-Token gedeckt werden. Damit bliebe das Grundprinzip der Grayscale-Produkte erhalten, nur in einer anderen regulatorischen Hülle.

Fokus auf TAO als eigenständige Asset-Story

Falls die SEC grünes Licht gibt, wäre GTAO das erste in den USA gelistete ETP, das ausschließlich auf Bittensor ausgerichtet ist. Für institutionelle Investoren, die sich bislang schwer tun, direkt TAO zu halten, entstünde damit eine regulierte Alternative.

Die Einreichung reiht sich in eine breitere Bewegung ein, in der Vermögensverwalter versuchen, thematische Krypto-Strategien – von Smart-Contract-Plattformen bis hin zu KI-Protokollen – in bekannte ETF-Strukturen zu gießen.