- MegaETH erklärt, dass es keine MEGA-Token an Börsen als Listing Fees oder für Airdrops bereitgestellt hat und dies auch künftig nicht tun wird.
- Das Projekt positioniert sich damit in einer laufenden Debatte über bezahlte Listings und tokenbasierte Anreize im Exchange-Geschäft.
MegaETH zieht eine klare Linie beim Thema Börsenlistings. Das Projekt teilte mit, es habe keine MEGA-Token an zentralisierte oder dezentralisierte Handelsplätze gegeben, weder als Listing Fees noch als Airdrop-Mechanik. Und es werde das auch künftig nicht tun.
Die Botschaft richtet sich weniger an Trader als an die Industrie selbst. MegaETH schreibt, jede Börse, die MEGA listet, solle das auf Basis der eigenen Einschätzung zu Fundamentaldaten und langfristigem Wert tun, nicht wegen Token-Incentives. Das ist eine bemerkenswert direkte Ansage in einem Markt, in dem Listungen oft wie ein Vertriebskanal behandelt werden und Token-Allokationen zur Verhandlungsmasse gehören.
Keine Token als Türöffner für Listings
Im Kern geht es um zwei Dinge. Erstens: MegaETH will nicht, dass ein Listing als erkaufter Vertrauensbeweis gelesen wird. Zweitens: Das Projekt versucht, den Eindruck zu vermeiden, dass kurzfristige Liquidität über Incentives priorisiert wird.
Ein Exchange-Listing ist für viele Teams immer noch der schnellste Weg zu Reichweite, aber eben auch ein Feld, in dem die Grenzen zwischen Marketingbudget, Market Making und Tokenverteilung verschwimmen.
Für Börsen bedeutet die Positionierung: Wer listet, trägt den Reputations- und Risiko-Check selbst. Kein “wir geben euch Token für Kampagnen”, keine Airdrops, die als stilles Eintrittsgeld verstanden werden könnten.
Debatte über bezahlte Listings nimmt zu
Der Zeitpunkt passt in eine breitere Diskussion. In den vergangenen Monaten ist das Thema bezahlte Listings und Incentive-Deals wieder sichtbarer geworden, auch weil Trader zunehmend hinterfragen, warum bestimmte Assets schnell auftauchen, während andere trotz Community und Produkt länger warten.
Projekte, die sich öffentlich von Incentive-Listings distanzieren, setzen damit ein Signal an zwei Zielgruppen: an Börsen, dass man sich nicht einkaufen will, und an den Markt, dass Tokenverteilung nicht als Verhandlungsinstrument gedacht ist.






