- Das MegaETH-Mainnet soll noch heute live gehen, der zugehörige MEGA-Token folgt erst nach weiteren Meilensteinen.
- Über die Integration in die Infinex-Krypto-Superapp können Nutzer ihre ersten MegaETH-Transaktionen gaslos durchführen.
Heute rückt ein neuer Name im Ethereum-Layer-2-Ökosystem in den Vordergrund. MegaETH soll sein Mainnet freischalten und damit aus der Testphase in den produktiven Betrieb wechseln.
Trotz der hohen Erwartungshaltung rund um das Projekt bleibt ein zentrales Element vorerst außen vor. Der MEGA-Token wird nicht gleichzeitig mit dem Mainnet eingeführt, sondern erst dann, wenn bestimmte technische und operative Meilensteine erreicht sind.
Für viele Marktteilnehmer ist das ein bewusst gewählter Bruch mit dem gewohnten Muster, bei dem der Token-Launch häufig den Takt vorgibt. Eine bekannte Stimme aus der Web3-Szene, auf X unter dem Pseudonym „wyck“ aktiv, brachte es auf den Punkt. Man bekomme
„MegaETH-Mainnet in ein paar Stunden, nur ohne TGE“.
Die Aufmerksamkeit solle damit eher auf der tatsächlichen Aktivität im Netzwerk liegen als auf der Frage, wo der Kurs beim Listing startet.
Infinex-Superapp ermöglicht gaslose Ersttransaktionen
Parallel zum Mainnet-Start erfolgt eine enge Verzahnung mit der Krypto-Superapp von Infinex. Neue Nutzer sollen MegaETH darüber direkt ansteuern können, ohne sich zuerst durch Wallet-Set-up, Gas-Management und Bridges kämpfen zu müssen. Ein Kernversprechen: Die ersten Transaktionen über MegaETH-basierte Anwendungen können gaslos ausgeführt werden.
Für das Onboarding ist das ein nicht zu unterschätzender Hebel. Wer heute zum ersten Mal ein DeFi-Protokoll oder eine Onchain-App testen will, scheitert häufig an Kleinigkeiten wie fehlendem Gas oder komplexen Bridge-Prozessen.
MegaETH versucht, genau diese Schwelle zu senken, indem es die technischen Reibungsverluste im Hintergrund versteckt und den Einstieg eher wie eine normale App-Erfahrung wirken lässt.
Ob dieser Ansatz genügt, um im dicht besetzten Ethereum-Layer-2-Feld einen eigenen Platz zu finden, entscheidet sich erst mit der Zeit. Kurzfristig dürfte vor allem eine Kennzahl im Vordergrund stehen. Nicht der spätere Tokenpreis, sondern die Frage, wie viel reale Nutzung zum Mainnet-Start tatsächlich auf MegaETH ankommt.







