- MetaMask hat gemeinsam mit Mastercard die US-weite Einführung seiner Zahlungskarte bekanntgegeben.
- Die Karte bleibt selbstverwahrt und bietet bis zu 3 Prozent Cashback in MetaMasks Stablecoin mUSD.
MetaMask bringt seine Zahlungskarte nun flächendeckend in den US-Markt. Hinter dem Schritt stehen Consensys und Mastercard, technisch läuft das Produkt über den bereits bekannten Kartenaufbau von MetaMask. Neu ist vor allem die Reichweite. Die Karte ist jetzt landesweit verfügbar, erstmals auch in New York.
Selbstverwahrung bleibt der Kern des Produkts
Der entscheidende Punkt ist nicht nur, dass es eine Krypto-Karte gibt. Solche Produkte existieren seit Jahren. MetaMask versucht hier eher, das bekannte Modell umzudrehen. Laut Consensys bleibt die Karte vollständig self-custodial.
Nutzer behalten also die Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte im eigenen MetaMask-Wallet, bis in dem Moment bezahlt wird. Das unterscheidet das Produkt von vielen klassischen Krypto-Karten, bei denen Guthaben vorab auf eine Börse oder ein custodiales Konto geladen werden muss.
Die Karte kann überall dort eingesetzt werden, wo Mastercard akzeptiert wird. MetaMask spricht von mehr als 150 Millionen Akzeptanzstellen weltweit. Hinzu kommt die Einbindung in Apple Pay und Google Pay, was das Produkt eher wie eine normale Konsumentenkarte wirken lässt und weniger wie ein Spezialwerkzeug für Krypto-Nutzer.
Cashback in mUSD statt klassischer Bonuspunkte
Auffälliger als das Kartenlayout ist das Vergütungsmodell. Standardnutzer erhalten bis zu 1 Prozent Cashback auf Einkäufe, ausgezahlt in MetaMasks Stablecoin mUSD. Für Nutzer der Metal-Version steigt der Satz auf bis zu 3 Prozent auf die ersten 10.000 Dollar Jahresumsatz.
mUSD selbst ist MetaMasks eigener Stablecoin und wurde 2025 eingeführt. Dass die Belohnungen direkt onchain und im hauseigenen Stablecoin ausgezahlt werden, ist mehr als nur Marketing. MetaMask versucht damit, Wallet, Zahlung und Stablecoin enger zusammenzubinden. Genau darin liegt der eigentliche strategische Teil dieses Starts.







