- Nasdaq macht die SEC-Genehmigung für tokenisierte Aktien zu einem zentralen Projekt im Digital-Asset-Bereich.
- Digital-Assets-Chef Matt Savarese betont, man wolle sich so schnell wie möglich durch das Kommentierungs- und Prüfverfahren der SEC arbeiten.
Die US-Börse Nasdaq setzt ein klares Signal in Richtung Tokenisierung. Matt Savarese, Leiter der Digital-Asset-Strategie, erklärte in einem Interview, der Antrag auf Zulassung tokenisierter Versionen von an der Nasdaq notierten Aktien genieße höchste Priorität. Die Börse wolle sich „so schnell wie möglich“ durch den Genehmigungsprozess der US-Börsenaufsicht SEC bewegen.
Der Vorschlag zielt darauf ab, klassische Aktien in digitale Abbildungen zu überführen, die auf einer entsprechenden Infrastruktur geführt werden können. Details zur technischen Umsetzung oder zur zugrunde liegenden Kette blieben öffentlich noch vage, im Vordergrund steht derzeit die regulatorische Hürde.
SEC-Verfahren mit öffentlicher Kommentierung
Savarese machte deutlich, dass der weitere Zeitplan stark von der SEC abhängt. Zunächst müsse Nasdaq die eingehenden öffentlichen Stellungnahmen auswerten. Anschließend gehe es darum, die Fragen der Aufsicht zu beantworten und offene Punkte zu klären.
Auf die Frage, ob eine Genehmigung noch in diesem Jahr realistisch sei, wich Savarese einer konkreten Prognose aus. Man wolle mit der Behörde „so schnell wie möglich“ zusammenarbeiten und Schritt für Schritt durch den formalen Prozess gehen.
Für die Börse ist das Projekt mehr als ein Experiment. Es ist ein Testlauf, wie weit sich traditionelle Wertpapiere in ein tokenbasiertes Umfeld überführen lassen, ohne den bestehenden Regulierungsrahmen zu verlassen.






