• OKX hat mehr als 20 Equity-Perpetuals eingeführt, darunter Kontrakte auf die „Magnificent 7“ sowie auf Krypto-Aktien wie Coinbase und Strategy.
  • Die Produkte sind in USDT denominiert, bieten bis zu 5x Hebel und sind für berechtigte Nutzer in Asien, der GUS, Lateinamerika, der Türkei und weiteren Märkten verfügbar.

OKX baut seine Derivatepalette erneut aus. Diesmal geht es nicht um einen neuen Altcoin-Perpetual, sondern um etwas, das noch stärker an die klassische Börsenwelt heranrückt.

OKX bringt Tech-Schwergewichte in das Krypto-Derivateformat

Die Börse hat mehr als 20 Equity-Perpetuals gestartet und damit den Handel auf einige der bekanntesten US-Aktien und Indizes in ein Krypto-natives Format übersetzt.

Zum Angebot gehören die Titel der „Magnificent 7“, also Nvidia, Tesla, Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Meta. Hinzu kommen weitere technologie- und kryptonahe Namen wie Strategy, Coinbase, Robinhood, Circle, Palantir, Intel und Sandisk.

Die Kontrakte laufen rund um die Uhr und geben Tradern damit die Möglichkeit, auch außerhalb der regulären Wall-Street-Handelszeiten auf Kursbewegungen zu setzen.

Das ist im Kern eine Wette auf Marktverhalten. Nicht auf Eigentum an der Aktie selbst, sondern auf ihre Preisbewegung. Genau darin liegt die Übersetzung des traditionellen Aktienhandels in das Perpetual-Modell, das im Kryptomarkt längst etabliert ist.

USDT, 5x Hebel und ein klarer Fokus auf globale Trader

OKX strukturiert die neuen Produkte als USDT-denominierte Perpetual Swaps mit einem Hebel von bis zu 5x. Verfügbar sind sie laut Unternehmen für Nutzer in berechtigten Jurisdiktionen, darunter Asien, die GUS-Region, Lateinamerika und die Türkei.

Damit zielt die Börse auf genau jene internationalen Märkte, in denen Krypto-Trader oft schneller auf globales Makro, US-Tech-Ergebnisse oder Branchenmeldungen reagieren wollen, ohne zusätzlich ein klassisches Brokerage-Konto zu führen.

Bemerkenswert ist vor allem die Richtung. Krypto-Börsen konkurrieren nicht mehr nur über Token-Listings und Memecoin-Volumen. Sie versuchen zunehmend, den Zugang zu traditionellen Marktsegmenten in ihr eigenes Handelsmodell hineinzuziehen.

Bei OKX sieht man das jetzt ziemlich deutlich. Derivate auf Aktien werden nicht mehr als Randprodukt behandelt, sondern als Teil einer breiteren Plattformlogik, in der Krypto-Kapital, Stablecoins und globale Risikowetten immer stärker ineinanderlaufen.