• Jupiter DEX integriert Polymarket und bringt damit dezentrale Prognosemärkte direkt auf Solana.
  • Nutzer können Polymarket-Kontrakte nun über eine neue „Prediction“-Funktion direkt in der Jupiter-App handeln.

Die Ankündigung kam am Sonntag und passt ziemlich gut in das aktuelle Bild von Solana als Trading-Plattform mit hoher Schlagzahl. Der Solana-basierte DEX-Aggregator Jupiter hat mitgeteilt, dass er Polymarket in seine Anwendung integriert und damit eine eigene Prognose-Sektion innerhalb des Protokolls startet.

Konkret führt Jupiter eine eingebaute Funktion namens „Prediction“ ein. Nutzer können dort Polymarket-Kontrakte handeln, ohne die App zu verlassen oder auf eine separate Oberfläche zu wechseln.

Die Orders laufen über die bestehende Jupiter-Infrastruktur, während die eigentlichen Event-Märkte von Polymarket kommen. Für Trader bedeutet das weniger Reibung und ein vertrautes Interface, selbst wenn sie Prognosemärkte bisher kaum genutzt haben.

Jupiter positioniert sich als Solana-Hub für Predictions

Mit der Integration verfolgt Jupiter das Ziel, sich als zentrale Anlaufstelle für Prognosemärkte auf Solana zu etablieren. Das Protokoll verbindet bereits heute unterschiedliche Liquiditätspools und Routen für Spot- und Swaps. Jetzt kommen Event-basierte Märkte hinzu, etwa zu Makrothemen, Krypto-Politik oder großen Sportereignissen, wie sie Polymarket traditionell anbietet.

Aus Sicht von Polymarket eröffnet Solana zusätzlichen Zugang zu Nutzergruppen, die ohnehin täglich über Jupiter handeln und mit der Performance des Netzwerks vertraut sind.

Für Solana selbst ist es ein weiterer Baustein in der Erzählung, nicht nur günstige Transaktionen zu liefern, sondern auch komplexere, datengetriebene Märkte on-chain abzubilden. Wie viel Volumen tatsächlich in die neue „Prediction“-Schiene wandert, wird sich in den kommenden Wochen direkt in der On-chain-Aktivität widerspiegeln.