- Pump.fun-Gründer Alon kündigt an, die Belegschaft trotz schwacher Marktstimmung schnell und aggressiv weiter auszubauen.
- Das Team will verstärkt in Cross-Chain-Trading-Infrastruktur, die Kernplattform, die Pump.fun-App und das Terminal-Produkt investieren.
Während viele Krypto-Start-ups in den vergangenen Wochen Personalpläne überdenken oder leise zurückfahren, wählt Pump.fun einen anderen Ton. Gründer Alon schrieb auf X, dass das Unternehmen seine Headcount-Pläne nicht an die aktuelle Marktstimmung anpassen werde. Im Gegenteil. Man wolle weiterhin „schnell und aggressiv“ einstellen.
Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. In einem Markt, der unter Kursrückgängen und dünnerer Liquidität leidet, wirkt ein klares Bekenntnis zum Ausbau des Teams wie ein Kontrapunkt. Nach innen soll es Sicherheit geben, nach außen signalisiert es, dass Pump.fun den aktuellen Zyklus eher als Chance versteht, Strukturen zu bauen, während andere bremsen.
Fokus auf Cross-Chain-Infrastruktur und technische Unterstützung
Inhaltlich legt Alon den Schwerpunkt auf technische Aufbauarbeit. Das Team wolle verstärkt Support im Bereich Cross-Chain-Trading-Infrastruktur leisten.
Gemeint sind die Werkzeuge im Hintergrund, die es Nutzern ermöglichen, über verschiedene Chains hinweg zu handeln, ohne jeden Schritt manuell zu orchestrieren. Gerade für eine Plattform, die stark von kurzfristigen Launches und Trading-Aktivität lebt, ist die Stabilität dieser Schicht entscheidend.
Parallel dazu sollen zusätzliche Ressourcen in drei Kernbereiche fließen. Die Hauptplattform von Pump.fun, die mobile App und das Produkt „Terminal“ werden explizit genannt.
Das deutet darauf hin, dass die Roadmap nicht nur aus neuen Features besteht, sondern auch aus dem Versuch, bestehende Angebote zu vertiefen, UX zu glätten und professionelle Nutzer stärker anzusprechen.
Dass diese Ausbaupläne ausgerechnet in einer Phase formuliert werden, in der viele Trader Risiko zurückfahren, passt zur Logik vieler Zyklen. Infrastruktur entsteht oft in den ruhigeren Marktphasen. Ob Pump.fun daraus später mehr Marktanteil oder nur höhere Fixkosten mitnimmt, wird sich erst im nächsten Aufschwung zeigen.







