- Pump.fun hat Subdomains auf Base, BSC, Monad und Ethereum registriert, was auf Tests jenseits von Solana hindeutet.
- Die Plattform hat zudem „Solana“ aus dem Location-Tag auf X entfernt, ein kleines Detail mit Signalwirkung.
Pump.fun wirkt, als würde es die Leinen lösen. Das Solana-Memecoin-Launchpad hat laut SolanaFloor Subdomains auf Base, BSC, Monad und Ethereum registriert. Gleichzeitig ist im X-Profil der Standort-Hinweis „Solana“ verschwunden. Keine offizielle Roadmap, keine große Ankündigung. Aber genug Spuren, um die Frage zu stellen, ob Pump.fun seine Solana-Exklusivität aufweicht.
Subdomains auf Base, BSC, Monad und Ethereum
Subdomains sind nicht automatisch ein Produktstart. Oft sind sie schlicht Platzhalter, interne Tests, ein Sicherheitsnetz gegen Squatting oder ein Vorbereitungsschritt für eine App-Struktur, die später mehrere Netzwerke aufnehmen kann.
In diesem Fall ist die Auswahl trotzdem auffällig. Base steht für günstige, schnelle Aktivität im Coinbase-Umfeld, BSC für Reichweite und Retail-Liquidität, Ethereum für den größten Kapitalpool, Monad für die „nächste“ L1-Erzählung.
Wenn Pump.fun tatsächlich expandiert, wäre das eine technische und operative Umstellung. Token-Launches auf mehreren Chains bedeuten mehr als nur neue RPC-Endpunkte.
Es geht um Liquiditätsrouten, Wallet-UX, Bridge-Risiken, Support und vor allem darum, wie man Missbrauch, Bots und schnelle Rug-Muster in unterschiedlichen Ökosystemen kontrolliert.
Warum Pump.fun Solana eventuell nicht mehr reicht
Solana war bislang ein klarer Vorteil. Geschwindigkeit, niedrige Gebühren, Memecoin-Kultur. Aber Plattformen, die stark von Netzwerkeffekten leben, denken irgendwann in Distribution, nicht in Chain-Loyalität. Wer Nutzer im eigenen Flow halten will, geht dahin, wo Nutzer ohnehin sind.
Das Entfernen des „Solana“-Tags im X-Profil ist dabei fast interessanter als die Subdomains. Solche Änderungen sind selten Zufall. Es ist ein leiser Hinweis, dass die Marke Pump.fun nicht mehr nur als Solana-Tool gelesen werden soll, sondern als eigenständige Trading- und Launch-Oberfläche. Ob daraus ein echter Multi-Chain-Start wird, bleibt offen. Die Vorbereitungen sehen zumindest danach aus.






