• Uniswap Labs hat sieben neue „Skills“ veröffentlicht, mit denen KI-Agenten zentrale Abläufe auf Uniswap ausführen können, von Deployments bis zur Liquiditätsplanung.
  • Die Module bündeln Sicherheitsgrundlagen für v4 und Integrationen, sodass Entwickler Agenten-Workflows stärker über eine standardisierte Schnittstelle aufsetzen können.

Uniswap Labs erweitert seine Entwicklerwerkzeuge um sieben neue „Skills“, die laut dem Unternehmen KI-Agenten in die Lage versetzen sollen, Operationen auf Uniswap strukturiert auszuführen. Die Bausteine sind in einem offenen Repository gebündelt und sollen vor allem eines liefern: reproduzierbare Abläufe für Agenten, statt lose Skripte, die bei jeder Protokolländerung brechen.

Sieben Skills mit klarer Aufgabenverteilung

Konkret nennt Uniswap Labs sieben Kernmodule. Dazu gehören v4-security-foundations für Sicherheitsgrundlagen rund um Uniswap v4, configurator für Konfigurationen und deployer für Deployments.

Dazu kommen viem-integration als Brücke in das verbreitete Ethereum-Tooling, swap-integration für Swap-Ausführung sowie liquidity-planner und swap-planner als Planungslogik, bevor eine Transaktion tatsächlich onchain geht.

Auffällig ist die Tonlage. Uniswap verspricht keine Kursprognosen und verkauft das Ganze nicht als „Autopilot“ für Trader, sondern als Werkzeugkasten, der Agenten überhaupt erst sauber an die Protokollfunktionen heranführt. Das klingt nach Infrastrukturarbeit, nicht nach Marketing.

Standardisierte Agenten Workflows treffen auf neue Risikoflächen

Für den Markt ist der Schritt vor allem deshalb relevant, weil Agentenhandel und automatisierte Ausführung längst laufen, nur oft über inoffizielle Integrationen, Bot-Setups und proprietäre Pipelines. Wenn ein großer DEX standardisiert, was ein Agent tun soll und wie, sinkt die Reibung für Entwickler.

Gleichzeitig wächst der Druck, die typischen Agentenfehler abzufedern, etwa falsche Parametrisierung, unvollständige Checks oder das blinde Folgen von Signalen.

Uniswap legt damit eher Leitplanken als neue Spielfelder. Was daraus wird, hängt weniger vom „Skill“-Label ab als davon, wie schnell Entwickler die Module in reale Produkte übersetzen und wie robust die Sicherheitsannahmen in der Praxis bleiben.