• Upbit hat im Zuge von Wartungsarbeiten sämtliche alten Einzahlungsadressen entfernt und verlangt von Nutzern die Generierung neuer Adressen vor der nächsten Einzahlung.
  • Ein- und Auszahlungen für 33 Kryptowährungen auf 21 Netzwerken sollen ab dem 5. Dezember um 17:00 Uhr (KST) schrittweise wieder freigeschaltet werden, nachdem ein Sicherheitsvorfall Ende November zu einem Verlust von rund 44,5 Mrd. KRW geführt hatte.

Südkoreas größte Kryptobörse Upbit zieht die Konsequenzen aus einem Sicherheitsvorfall Ende November. Im Zuge umfassender Wallet-Wartungsarbeiten wurden alle bisherigen Einzahlungsadressen deaktiviert. Nutzer sehen in ihrem Konto keine alten Adressen mehr und müssen vor weiteren Einzahlungen neue Adressen generieren.

Hintergrund ist ein Sicherheitsvorfall vom 27. November, bei dem laut Bericht rund 44,5 Milliarden Won (umgerechnet mehrere zehn Millionen US-Dollar) gestohlen wurden. Upbit reagiert darauf mit einer Art „harter Trennung“ von seiner bestehenden Adressdatenbank, um sicherzustellen, dass kompromittierte oder riskante Adressen nicht mehr verwendet werden.

Stufenweise Wiederaufnahme von Ein- und Auszahlungen

Laut Nutzerhinweis der Börse sollen Ein- und Auszahlungen für zunächst 33 Assets auf 21 unterschiedlichen Netzwerken ab dem 5. Dezember, 17:00 Uhr KST, schrittweise wieder anlaufen. Welche Coins und Netzwerke zuerst freigeschaltet werden, hängt vom Fortschritt der Wallet-Migration und der Sicherheitsprüfungen ab.

Für Kunden bedeutet die Maßnahme vor allem operativen Mehraufwand: Alle externen Wallets, Börsen und DeFi-Protokolle, von denen aus auf Upbit eingezahlt wird, müssen mit den neuen Adressen aktualisiert werden.

Gleichzeitig signalisiert der vollständige Reset, dass Upbit versucht, das Vertrauen in seine Verwahrinfrastruktur wiederherzustellen, indem es alte Pfade kappt und Deposit-Flows nur noch über neu abgesicherte Wallet-Strukturen laufen lässt.