• US-Spot-Bitcoin-ETFs kamen am 2. Februar (ET) laut SoSoValue auf Nettozuflüsse von 562 Millionen US-Dollar.
  • Ethereum-Spot-ETFs verzeichneten leichte Nettoabflüsse, während Solana-Spot-ETFs netto zulegten und XRP-Spot-ETFs knapp negativ waren.

Die ETF-Flows geben am Markt oft schneller ein Stimmungsbild ab als jede Debatte auf X. Für Montag, den 2. Februar (US-Ostküstenzeit), weist SoSoValue für US-Spot-Bitcoin-ETFs einen gesamten Nettozufluss von 562 Millionen US-Dollar aus. Das ist eine klare Zahl und sie passt zu einem Umfeld, in dem Anleger nach dem Rücksetzer wieder selektiv Risiko aufnehmen, ohne gleich in Euphorie zu verfallen.

Am stärksten fiel demnach der Tageszufluss bei Fidelity aus. Deren Bitcoin-Spot-ETF FBTC kam auf 153 Millionen US-Dollar Nettozufluss und lag damit an der Spitze der Einzeltageswerte innerhalb der Bitcoin-Spot-ETFs. In der Praxis bedeutet das nicht automatisch „Trendwechsel“, aber es ist sichtbar, dass Kapital wieder in Produkte wandert, die für viele das sauberste Vehikel sind, um Bitcoin-Exposure aufzubauen.

Bitcoin-Zuflüsse, Ethereum knapp im Minus

Während Bitcoin-Spot-ETFs netto deutlich positiv waren, drehten Spot-Ethereum-ETFs am gleichen Tag leicht ins Minus. SoSoValue beziffert die gesamten Nettoabflüsse auf 2,86 Millionen US-Dollar. Das ist kein dramatischer Wert, eher ein Hinweis darauf, dass die Risikobereitschaft aktuell nicht gleichmäßig über die großen Krypto-Assets verteilt ist.

Interessant ist der Blick auf die kleineren Ecken der ETF-Landschaft. Solana-Spot-ETFs verzeichneten laut den Daten Nettozuflüsse von 5,58 Millionen US-Dollar. XRP-Spot-ETFs lagen dagegen leicht negativ bei 0,40 Millionen US-Dollar Nettoabfluss. In beiden Fällen sind die Größenordnungen im Vergleich zu Bitcoin überschaubar, aber genau deshalb werden sie gern als Frühindikator gelesen, wo spekulatives Kapital zuerst wieder andockt und wo es noch zögert.