- US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten vom 29. Dezember bis 2. Januar netto 459 Mio. US-Dollar Zuflüsse, während Spot-Ether-ETFs im gleichen Zeitraum 161 Mio. US-Dollar Abflüsse meldeten.
- BlackRocks IBIT dominierte die Woche mit 324 Mio. US-Dollar Nettozufluss, während SOL- und XRP-Spot-ETFs vergleichsweise kleine, aber positive Salden zeigten.
Zum Jahreswechsel veränderten sich die Kapitalflüsse in US-Krypto-ETFs deutlich. Laut SoSoValue verzeichneten Bitcoin-ETFs in der Handelswoche vom 29. Dezember (ET) bis zum 2. Januar (ET) Nettozuflüsse von 459 Millionen US-Dollar. Ether-ETFs hingegen erlebten einen gegenläufigen Trend mit Nettoabflüssen von 161 Millionen US-Dollar.
IBIT zieht den Großteil der Bitcoin-Zuflüsse an
Auffällig ist die Konzentration. Der größte Teil der Bitcoin-Zuflüsse entfiel auf BlackRocks Spot-Bitcoin-ETF IBIT, der mit 324 Mio. US-Dollar Wochenplus klar vor dem Feld lag. Für Trader ist das ein bekanntes Muster: In Wochen mit dünnerer Liquidität und klarer Risikopräferenz sammelt sich Kapital gern in den liquidesten Vehikeln, statt sich gleichmäßig zu verteilen.
Das Bild passt zu einer Phase, in der Bitcoin im institutionellen Handel häufig als „Basis-Exposure“ genutzt wird. Wenn Kapital vorsichtig wieder in Krypto hineingeht, beginnt es oft bei BTC, erst später folgen die Beta-Wetten.
Ether-Abflüsse, kleine Pluszeichen bei SOL und XRP
Die Abflüsse bei den Ether-ETFs zeigen, dass Rotation auch innerhalb des Krypto-Segments stattfindet. Netto minus 161 Mio. US-Dollar in einer Woche ist kein Kollaps, aber es ist ein klares Signal, dass kurzfristig weniger Kapital über das ETF-Routing in ETH geparkt wird.
Neben BTC und ETH tauchen auch kleinere Segmente auf. SOL-Spot-ETFs verbuchten in der Woche Nettozuflüsse von 10,43 Mio. US-Dollar. XRP-Spot-ETFs lagen mit 43,16 Mio. US-Dollar deutlich darüber. Gemessen an Bitcoin ist das klein, aber es bleibt bemerkenswert, weil es in beide Produkte trotz der üblichen Jahreswechsel-Zurückhaltung netto hineinging.






