- US-Spot-Bitcoin-ETFs verbuchten am Mittwoch Zuflüsse von 506,5 Millionen US-Dollar, den höchsten Tageswert seit dem 2. Februar.
- Damit steuern die Fonds nach fünf Wochen mit Nettoabflüssen auf ihre erste positive Wochenbilanz zu.
Die US-Bitcoin-ETFs zeigen wieder Leben. Nachdem der Markt wochenlang eher nach Schadensbegrenzung aussah, flossen am Mittwoch 506,5 Millionen US-Dollar in die Spot-Fonds. Parallel kletterte Bitcoin zurück über die Marke von 68.000 Dollar. Das ist nicht automatisch die Trendwende. Aber es ist zum ersten Mal seit einer Weile wieder ein klares Signal in diese Richtung.
Nach fünf Wochen Abflüssen dreht das Bild langsam
Die jüngsten Mittelzuflüsse kommen zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Laut SoSoValue verzeichneten US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs zuvor fünf Wochen in Folge Nettoabflüsse in Höhe von insgesamt rund 3,8 Milliarden US-Dollar.
Diese Woche erreichten die Zuflüsse bereits 560,4 Millionen US-Dollar, was potenziell zum ersten Mal seit Wochen zu einem positiven Wochensaldo führen könnte.
Das ist vor allem deshalb relevant, weil der Februar für den ETF-Markt ungewöhnlich schwach verlief. Der Ausverkauf hatte rund 20 Milliarden US-Dollar an Nettovermögen aus dem Segment gedrückt.
Zwei Tage mit frischen Zuflüssen lösen dieses Problem noch nicht. Aber sie verändern den Ton. Und an den Märkten ist der Ton oft der erste Hinweis darauf, dass sich etwas verschiebt.
BlackRock führt die Erholung an
Besonders stark fiel der Zufluss bei BlackRocks IBIT aus. Das Produkt zog laut den zitierten Daten 297,4 Millionen US-Dollar an und stellte damit den größten Einzelbeitrag des Tages. Dahinter folgten Bitwise und Fidelity mit deutlich kleineren, aber klar positiven Werten. Auch das Handelsvolumen zog wieder an und stieg auf mehr als 4,3 Milliarden Dollar, den höchsten Stand seit dem 9. Februar.
Ob daraus ein belastbarer Aufwärtstrend wird, ist offen. Im Moment reicht schon, dass die ETFs wieder Kapital anziehen, während Bitcoin seine 68.000-Dollar-Marke zurückholt. Nach den vergangenen Wochen ist das am Markt schon Nachricht genug.







