- Der erste US-Hyperliquid-ETF von 21Shares verzeichnete zum Nasdaq-Debüt 1,2 Millionen Dollar Nettozuflüsse.
- Das Handelsvolumen lag am ersten Tag bei 1,8 Millionen Dollar, was Bloomberg-Analyst James Seyffart als soliden Start einordnete.
Der erste Hyperliquid-ETF von 21Shares ist in den USA gestartet. Das Produkt kam an seinem ersten Handelstag an der Nasdaq auf 1,2 Millionen Dollar an Nettozuflüssen und 1,8 Millionen Dollar Handelsvolumen.
The 21shares Hyperliquid ETF (Ticker: $THYP)
Day 1 Report▪️$1.8M in trading volume
▪️~$1.2M in net inflows
▪️0.3% management fee
▪️The lowest management fee for a Hyperliquid ETF as of May 12, 2026¹Hyperliquid.
— 21shares US (@21shares_us) May 12, 2026
Hyperliquid bekommt seinen ersten US-ETF-Test
Für einen neuen Krypto-ETF ist das kein spektakulärer Milliardenstart, aber auch kein schwacher Auftakt. Gerade bei Produkten abseits von Bitcoin und Ethereum zählt zunächst, ob überhaupt liquide Nachfrage entsteht.
Hyperliquid ist zwar im Krypto-Sektor sichtbar, vor allem durch seinen Fokus auf dezentrale Perpetuals und Trading-Infrastruktur. Für viele klassische Marktteilnehmer ist der Name aber noch deutlich weniger vertraut als BTC, ETH oder Solana.
Das macht den Start interessant. Ein ETF bringt ein solches Asset in eine regulierte Börsenstruktur, ohne dass Käufer direkt Wallets, On-Chain-Interaktionen oder Krypto-Börsen nutzen müssen.
Für Trader, die Hyperliquid-Exposure suchen, kann das eine einfachere Verpackung sein. Für 21Shares ist es zugleich ein Test, wie weit die Nachfrage nach spezialisierten Krypto-Produkten im US-Markt bereits reicht.
Bloomberg-Analyst James Seyffart bezeichnete den ersten Handelstag als „sehr solide“ und besser als einen durchschnittlichen ETF-Start, aber nicht außergewöhnlich. Diese Einschätzung trifft den Punkt recht gut. Der ETF hat Aufmerksamkeit erzeugt, aber nicht den Markt verschoben.
Altcoin-ETFs müssen Nachfrage erst beweisen
Der Start zeigt auch, wie anders der Markt für Krypto-ETFs inzwischen geworden ist. Bei Bitcoin ging es um eine sehr breite institutionelle These. Bei kleineren oder spezialisierteren Assets müssen Emittenten viel genauer erklären, warum ein ETF überhaupt gebraucht wird.
Hyperliquid steht dabei für einen Bereich, der in Krypto selbst stark beachtet wird: Derivatehandel, schnelle Ausführung und On-Chain-Marktstruktur. Ob diese Erzählung auch im klassischen ETF-Kanal ausreichend Kapital anzieht, ist die offene Frage.
Die ersten Zahlen liefern zumindest einen Anfang. 1,2 Millionen Dollar Nettozuflüsse zeigen Interesse, aber noch keine breite Rotation. Entscheidend wird nun, ob das Produkt über die ersten Tage hinaus Volumen hält und ob sich eine wiederkehrende Käuferbasis bildet. Genau daran werden neue Altcoin-ETFs gemessen.







