BISON verbindet den einfachen Kauf von Kryptowährungen mit deutscher Regulierung, kostenloser Verwahrung und der Infrastruktur der Boerse Stuttgart Group. In unserem ausführlichen BISON Test prüfen wir Sicherheit, Gebühren, App, Coin-Auswahl, Einzahlungen, Staking und Alltagstauglichkeit.
Wir haben die wichtigsten Fakten in der nächsten Übersicht für dich zusammengestellt:
BISON ist keine klassische internationale Kryptobörse mit Orderbuch, Margin-Trading und Hunderten exotischen Token. Die Plattform ist vielmehr ein deutscher Krypto-Broker, der Einsteigern und langfristig orientierten Anlegern einen möglichst einfachen Zugang zu echten Kryptowährungen bietet.
Hinter dem Angebot stehen Unternehmen der Boerse Stuttgart Group. Der Handelspartner ist die EUWAX Aktiengesellschaft, während die Kryptowerte durch die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH in Deutschland verwahrt werden.
Im Test überzeugt BISON vor allem mit einer klaren Benutzeroberfläche, kostenloser SEPA-Einzahlung, kostenlosen Euro- und Krypto-Auszahlungen, deutscher Regulierung und einer gesetzlichen Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro pro Anleger und Bank für Euro-Guthaben.
Der größte Nachteil liegt im Preismodell: Es gibt zwar keine separat ausgewiesene Handelsgebühr, dafür liegt der durchschnittliche anteilige Spread bei 1,25 % für Bitcoin und Ethereum sowie 1,75 % für alle übrigen Kryptowährungen. Für häufige Trader ist das deutlich teurer als die Gebühren vieler internationaler Börsen.
📑 Inhaltsverzeichnis
BISON Regulierung und Sicherheit: Wie seriös ist die Plattform?

Das stärkste Argument für BISON ist die deutsche Unternehmens- und Regulierungsstruktur. Die Plattform selbst wird von der EUWAX Aktiengesellschaft angeboten.
Sie übernimmt den Handel und ist ein von der BaFin beaufsichtigtes Finanzdienstleistungsinstitut. Die Verwahrung der Kryptowährungen erfolgt getrennt davon durch die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH.
Dieses Unternehmen besitzt eine MiCAR-Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Für Anleger ist diese Aufgabenteilung wichtig: Der Broker vermittelt den Kauf und Verkauf, während ein spezialisierter, regulierter Kryptoverwahrer die Bestände treuhänderisch hält.
Nach Angaben von BISON werden die Coins innerhalb eines mehrstufigen Sicherheitskonzepts verwahrt. Zusätzlich ist ein Versicherungsschutz integriert, der unter anderem bestimmte Risiken wie Diebstahl, Hackerangriffe und technische Verluste abdeckt. Eine solche Versicherung ist kein vollständiger Ersatz für Eigenverwahrung, sie verbessert aber das Schutzprofil gegenüber unregulierten Plattformen ohne klar benannten Verwahrer.
Für das Kundenkonto stehen Zwei-Faktor-Authentifizierung und Geräteerkennung zur Verfügung. Nutzer sollten 2FA unmittelbar aktivieren und ein einzigartiges Passwort verwenden.
Wichtig bleibt der grundsätzliche Unterschied zwischen Verwahrung und Einlagensicherung: Kryptowährungen fallen nicht unter die klassische gesetzliche Einlagensicherung. Nur das Euro-Guthaben wird bei Solaris SE und Deutsche Bank AG geführt und ist dort bis zu 100.000 Euro pro Anleger und Bank gesetzlich geschützt.
Welche Kryptowährungen kann man bei BISON kaufen?
BISON bietet aktuell 63 Kryptowährungen. Damit ist die Auswahl deutlich größer als in den Anfangsjahren, bleibt aber klar hinter globalen Börsen wie MEXC, Crypto.com oder Coinbase zurück.
Für ein langfristiges Standardportfolio ist das Angebot dennoch ausreichend. Neben Bitcoin und Ethereum sind große Layer-1-Netzwerke, DeFi-Projekte, Infrastruktur-Token und ausgewählte Meme Coins enthalten.
📈 Liste handelbarer Kryptowährungen ausklappen
- Bitcoin (BTC)
- Ethereum (ETH)
- Solana (SOL)
- XRP (XRP)
- Cardano (ADA)
- Dogecoin (DOGE)
- Chainlink (LINK)
- Polkadot (DOT)
- Avalanche (AVAX)
- Uniswap (UNI)
- Litecoin (LTC)
- Bitcoin Cash (BCH)
- Polygon (POL)
- Cosmos (ATOM)
- Near Protocol (NEAR)
- Internet Computer (ICP)
- Filecoin (FIL)
- Aptos (APT)
- Sui (SUI)
- Arbitrum (ARB)
- Optimism (OP)
- Pepe (PEPE)
- Bonk (BONK)
- dogwifhat (WIF)
- Jupiter (JUP)
- Pyth Network (PYTH)
- Ethereum Name Service (ENS)
- Mask Network (MASK)
- Popcat (POPCAT)
Die Auswahlstrategie ist erkennbar konservativer als bei Offshore-Börsen. Neue Token werden nicht unmittelbar nach Marktstart gelistet. Das reduziert zwar die Chance, sehr junge Projekte früh zu handeln, begrenzt aber gleichzeitig die Zahl extrem illiquider oder regulatorisch problematischer Assets. Stablecoins spielen bei BISON keine zentrale Rolle; die Plattform ist primär auf den Kauf gegen Euro ausgerichtet.
Einzahlungsmöglichkeiten bei BISON: Gebühren, Dauer und Limits
Bei den Einzahlungsmöglichkeiten ist BISON erfreulich transparent. Für klassische Banküberweisungen fallen keine Gebühren an. Wer sofort per Karte oder Wallet-Dienst einzahlen möchte, zahlt dagegen exakt 2,49 % des Transaktionsvolumens. PayPal wird nicht unterstützt.
Für SEPA-Einzahlungen gelten konkrete Limits. Neukunden können maximal 20.000 Euro pro Einzahlung und 200.000 Euro pro Monat einzahlen. Für Bestandskunden nennt BISON maximal 50.000 Euro pro Einzahlung und 300.000 Euro pro Monat.
Größere Beträge können eine manuelle Prüfung erfordern. Das Absenderkonto muss auf denselben Namen laufen wie das BISON-Konto; Einzahlungen von Geschäftskonten oder Konten Dritter können zurückgewiesen werden.
Die günstigste Methode ist eindeutig SEPA oder SEPA Instant. Bei einer Karteneinzahlung von 1.000 Euro werden 24,90 Euro fällig, noch bevor ein Coin gekauft wird. Zusammen mit dem Spread kann ein spontaner Altcoin-Kauf dadurch rechnerisch mehr als 4 % Kosten verursachen. Für kostenbewusste Nutzer ist deshalb die Kombination aus kostenloser SEPA-Überweisung und anschließendem Kauf die beste Wahl.
BISON Gebühren im Test: Der Spread ist der entscheidende Kostenfaktor
BISON wirbt mit gebührenfreiem Kryptohandel. Das ist formal korrekt, weil keine separate Orderprovision erhoben wird. Wirtschaftlich kostenlos ist der Handel jedoch nicht: BISON verdient an der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
Dieser Spread beträgt durchschnittlich 1,25 % beim Kauf beziehungsweise Verkauf von Bitcoin und Ethereum und durchschnittlich 1,75 % bei allen anderen Kryptowährungen. Der tatsächliche Spread kann abhängig von Marktphase, Liquidität und Handelsbetrag schwanken.
Bei einem vollständigen Kauf und späteren Verkauf fällt der Spread grundsätzlich auf beiden Seiten an. Vereinfacht gerechnet kostet ein Roundtrip bei unverändertem Marktpreis ungefähr 2,5 % bei Bitcoin oder Ethereum und etwa 3,5 % bei anderen Coins.
In der Praxis kann die Differenz abweichen, weil sich Marktpreis und Spread zwischen Kauf und Verkauf verändern. Für Buy-and-Hold-Anleger, die nur wenige Transaktionen pro Jahr durchführen, ist das vertretbar. Für aktives Trading mit vielen Ein- und Ausstiegen ist es teuer.
Positiv ist, dass Kontoeröffnung, Kontoführung, Verwahrung, Euro-Einzahlung, Euro-Auszahlung, Krypto-Einzahlung und Krypto-Auszahlung mit 0 % ausgewiesen werden. Es gibt außerdem keine zusätzliche Depotgebühr für Wertpapiere. Wertpapiertransaktionen kosten pauschal 1,99 Euro pro Kauf oder Verkauf, wobei dieser Artikel den Kryptobereich bewertet.
BISON Praxistest: Registrierung, Verifizierung und erster Kauf
Die Kontoeröffnung kann über die App oder die Web-Plattform gestartet werden. Nach E-Mail-Adresse und Passwort folgen persönliche Angaben, Steuerinformationen und die Identitätsprüfung.

BISON bietet zwei Wege: Videoidentifizierung täglich von 08:00 bis 24:00 Uhr, auch am Wochenende, sowie die eID-Funktion des deutschen Personalausweises rund um die Uhr. Für Videoident benötigt man Kamera, Mikrofon und ein gültiges Ausweisdokument. Bei Reisepass oder ausländischem Ausweis kann zusätzlich ein Wohnsitznachweis erforderlich sein, der nicht älter als sechs Monate ist.
Die eigentliche Identifizierung dauert nach Anbieterangaben meist nur wenige Minuten; das Konto wird in der Regel innerhalb von 24 Stunden freigeschaltet. Bei uns hat der Prozess knapp 10:48 Minuten gedauert und gehört damit zu den schnellsten der Branche.
Die Steuer-ID ist verpflichtend. Für den reinen Kryptohandel können auch unterstützte ausländische Ausweisdokumente verwendet werden. Wer zusätzlich Aktien und ETFs handeln möchte, muss eine weitere Wertpapierfreischaltung durchlaufen; hierfür gelten strengere Voraussetzungen.
Nach der Freischaltung lässt sich das Euro-Konto per SEPA aufladen. Die App zeigt die persönliche IBAN und den korrekten Empfängernamen an. Dafür musst du im Konto auf “Einzahlen” unter dem Reiter “Guthaben klicken”.

Wenn du die Gutschrift erhalten hast, musst du in der Suchleiste nach der Kryptowährung suchen die du kaufen willst. Im folgenden Beispiel suchen wir nach BTC:

Dann klickst du auf Bitcoin und gelangst zum eigentlichen BTC-Kauffenster. Hier gibst du den genauen Betrag ein den du in BTC investieren willst. Du kannst jetzt einkaufen oder einen Sparplan anlegen. In der Webansicht sieht es dann so aus:

Hierbei ist es wichtig eine Limit-Order auszuwählen, da du ansonsten eventuell oben drauf zahlst. In der nächsten Infobox erklären wir dir den Unterschied zwischen einer Limit-Order und einer Market-Order.
💡 Limit Order vs. Market Order – Was ist der Unterschied?
Beim Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen, Aktien oder ETFs stehen in der Regel zwei Ordertypen zur Verfügung:
Market Order und Limit Order.
Market Order:
Eine Market Order wird sofort zum aktuell besten verfügbaren Marktpreis ausgeführt. Der Vorteil ist die schnelle Ausführung. Der Nachteil: Besonders bei hoher Volatilität oder geringer Liquidität kann der tatsächliche Kaufpreis höher (oder Verkaufspreis niedriger) ausfallen als erwartet. Dieses Phänomen wird als Slippage bezeichnet.
Limit Order:
Mit einer Limit Order legst du den maximalen Preis fest, den du beim Kauf bezahlen möchtest (bzw. den Mindestpreis beim Verkauf). Die Order wird nur ausgeführt, wenn der Markt diesen Preis erreicht. Wird dein Limit nicht erreicht, bleibt die Order offen oder verfällt – je nach Einstellung.
Warum ist eine Limit Order oft günstiger?
- ✔️ Du bestimmst den maximalen Kaufpreis selbst.
- ✔️ Du vermeidest teure Kursausschläge und Slippage.
- ✔️ Bei vielen Börsen zahlen Limit Orders (Maker Orders) geringere Handelsgebühren als Market Orders (Taker Orders), da sie Liquidität ins Orderbuch bringen.
- ✔️ Besonders bei großen Orders oder wenig gehandelten Kryptowährungen kann dadurch spürbar Geld gespart werden.
Beispiel:
Bitcoin notiert aktuell bei 100.000 €. Mit einer Market Order kann deine Order aufgrund der Marktbewegung beispielsweise erst bei 100.120 € ausgeführt werden. Setzt du dagegen eine Limit Order auf 100.000 €, kaufst du nur zu diesem Preis oder günstiger – oder die Order wird nicht ausgeführt.
Wenn du alle Daten eingegeben hast, kannst du in der Kaufvorschau nochmal alles prüfen. Wenn das ebenfalls passt kannst du auf Kaufen klicken. In wenigen Sekunden wird dir dann der entsprechende Betrag in BTC auf deinem Bison BTC Wallet gutgeschrieben.
Sparpläne, Limit Orders und Krypto-Transfers
BISON eignet sich besonders für regelmäßiges Investieren. Sparpläne automatisieren Käufe in einem festen Rhythmus und helfen, Markttiming zu vermeiden. Der Cost-Average-Effekt garantiert keinen Gewinn, verteilt den Einstieg aber über viele Kurse.
Da auch bei Sparplänen der jeweilige Spread im Ausführungspreis steckt, sollten Nutzer die langfristigen Kosten berücksichtigen. Für kleine monatliche Beträge ist das komfortabel; bei sehr hohen oder häufigen Ausführungen kann eine Börse mit niedriger prozentualer Handelsgebühr günstiger sein.
Neben einfachen Marktorders unterstützt BISON auch Limit- und Stop-Orders. Mit einer Limit Order legt der Nutzer einen maximalen Kaufpreis oder minimalen Verkaufspreis fest. Eine Stop Order wird ausgelöst, sobald ein definierter Kurs erreicht wird.
Diese Werkzeuge reichen für grundlegendes Risikomanagement, ersetzen aber keine professionelle Trading-Oberfläche mit Orderbuch, erweiterten Chartindikatoren, OCO-Orders oder Derivaten.
Ein wichtiger Vorteil gegenüber reinen Neobrokern ist die Möglichkeit, unterstützte Kryptowährungen ein- und auszuzahlen. BISON berechnet dafür 0 %. Nutzer können gekaufte Coins somit an eine eigene Wallet übertragen.
Allerdings fallen auf der Blockchain Netzwerkgebühren an, und für einzelne Assets gelten technische Mindestbeträge oder unterstützte Netzwerke. Vor jeder Übertragung müssen Coin, Netzwerk und Zieladresse exakt übereinstimmen. Eine falsch gewählte Blockchain kann zum dauerhaften Verlust führen.
BISON Staking: Unterstützte Coins und jährliche Renditen
BISON unterstützt Staking derzeit für Ethereum und Solana. Der Einstieg ist ab 0,005 ETH beziehungsweise 0,1 SOL möglich. Rewards werden wöchentlich montags in der jeweiligen Kryptowährung gutgeschrieben. Die angegebenen Renditen sind keine Garantie, sondern variable APR-Spannen, die von den Netzwerk-Rewards abhängen.
Die Staking-Gebühr ist ungewöhnlich formuliert: BISON behält 27 % der tatsächlich erzielten Netzwerk-Rewards. Erwirtschaftet das Netzwerk beispielsweise 100 Euro Brutto-Rewards, verbleiben rechnerisch 73 Euro beim Kunden. Die auf der Website ausgewiesenen APR-Bereiche beziehen sich auf die Rendite, die Kunden erhalten können; sie können sich laufend ändern.
Für Ethereum besteht ein Slashing-Risiko, wenn Validatoren gegen Netzwerkregeln verstoßen. BISON gibt an, dieses Risiko über eine gemeinsam mit Munich Re entwickelte Versicherung abzudecken.
Als technischer Partner wird Staking Facilities genannt. Die gestakten Coins sollen die regulierte treuhänderische Verwahrung in Deutschland nicht verlassen. Dennoch bleibt Staking mit Kurs-, Protokoll-, Liquiditäts- und Gegenparteirisiken verbunden. Zudem weist BISON darauf hin, dass der Staking-Service derzeit nicht unter MiCAR reguliert ist.
BISON App und Web-Plattform im Test
Die BISON App ist für iOS und Android erhältlich; zusätzlich gibt es eine Browser-Version. Das Design folgt einem klaren Dashboard-Prinzip. Portfolio, Watchlist, Einzahlungen, Sparpläne, Staking und Transaktionen sind ohne verschachtelte Menüs erreichbar. Der Startbildischrm der Bison App sieht so aus:

Für Anfänger ist das ein deutlicher Vorteil gegenüber Börsen, die Spot-, Futures-, Earn-, Lending- und Wallet-Funktionen in einer überladenen Oberfläche bündeln.
Die Kursansichten liefern historische Charts und grundlegende Marktinformationen. Für langfristige Anleger reicht das aus. Aktive Trader werden jedoch technische Indikatoren, frei konfigurierbare Chartlayouts, Orderbuchtiefe und professionelle API-Anbindungen vermissen. BISON ist bewusst kein Hochfrequenz-Trading-Produkt. Die Standardansicht für den Bitcoin-Kurschart sieht so aus:

Der Demo-Modus ist hilfreich, um sich ohne echtes Geld mit der Bedienung vertraut zu machen. Auch die Kombination aus Krypto und mehr als 2.500 Aktien sowie ETFs in einer App ist praktisch.
Allerdings handelt es sich technisch und rechtlich um unterschiedliche Bereiche mit eigenen Bedingungen. Kryptowwährungen werden verwahrt, während Wertpapiere über ein Depot und einen regulierten Handelsplatz abgewickelt werden.
Eine komplette Schritt-für-Schritt Anleitung wie du Kryptowährungen auf Bison kaufen kannst findet du in unserem Video:
Kundenservice und BISON Erfahrungen
Der Support ist deutschsprachig und über das Hilfe-Center sowie ein Kontaktformular erreichbar. Das Hilfe-Center deckt Registrierung, Einzahlungen, Auszahlungen, Verifizierung, Sicherheit, Staking und Wertpapierhandel mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen ab.
Ein klassischer öffentlicher 24/7-Live-Chat wird nicht als zentrale Standardleistung hervorgehoben. Für zeitkritische Probleme ist das schwächer als bei großen internationalen Börsen mit dauerhaftem Chat, für normale Konto- und Transaktionsfragen aber ausreichend.
Unsere Gesamterfahrung fällt positiv aus, wenn BISON für den vorgesehenen Zweck genutzt wird: einfacher Kauf und langfristige Verwahrung großer Kryptowährungen in einem deutschen Umfeld.
Die App reagiert übersichtlich, Preis und Gesamtbetrag werden vor dem Kauf angezeigt, und Auszahlungen auf eigene Wallets sind möglich. Die größten Kritikpunkte sind der relativ hohe Spread, die im Vergleich begrenzte Coin-Auswahl und das Fehlen professioneller Trading-Funktionen.
Vor- und Nachteile von BISON im Überblick
Vorteile
- Deutscher Anbieter aus der Boerse Stuttgart Group
- MiCAR-lizenzierte Kryptoverwahrung durch die BaFin
- 0 % für SEPA, Euro-Auszahlung, Verwahrung und Krypto-Transfers
- Euro-Guthaben bis 100.000 Euro pro Anleger und Bank gesetzlich geschützt
- Einfache App, Web-Plattform und Demo-Modus
- Sparpläne, Limit Orders und Stop Orders
- ETH- und SOL-Staking mit konkreten APR-Spannen
- Auszahlung auf eigene Wallet möglich
- Mehr als 2.500 Aktien und ETFs zusätzlich verfügbar
Nachteile
- Durchschnittlicher Spread von 1,25 % bis 1,75 % relativ hoch
- Kartenzahlung, Apple Pay und Google Pay kosten 2,49 %
- Nur 63 Kryptowährungen
- Kein PayPal
- Keine Futures, Margin-Produkte oder professionelles Orderbuch
- Staking nur für ETH und SOL
- BISON behält 27 % der Staking-Rewards
- Support primär über Hilfe-Center und Kontaktformular
Für wen eignet sich BISON?
BISON eignet sich besonders für Anfänger, sicherheitsorientierte Anleger und langfristige Investoren aus Deutschland, die Bitcoin, Ethereum oder etablierte Altcoins kaufen und in einem regulierten deutschen Umfeld verwahren möchten.
Wer per SEPA einzahlt, selten handelt und seine Coins mehrere Jahre hält, erhält eine sehr komfortable Gesamtlösung. Auch Anleger, die Krypto, Aktien und ETFs in einer einzigen Oberfläche bündeln möchten, profitieren vom breiten Gesamtangebot.
Weniger geeignet ist BISON für Daytrader, Altcoin-Jäger und Nutzer, die möglichst niedrige Handelskosten suchen. Der Spread von 1,25 % beziehungsweise 1,75 % fällt bei häufigen Käufen und Verkäufen stark ins Gewicht. Ebenso fehlen Derivate, Margin-Trading und ein professionelles Orderbuch. Für diese Zielgruppe sind internationale Börsen oft funktionaler und günstiger, bringen aber teilweise ein komplexeres regulatorisches und operatives Risikoprofil mit.
Die besten BISON Alternativen: MEXC, Bitpanda, Crypto.com und Coinbase
Keine Plattform ist für jeden Nutzer optimal. Die folgenden vier Alternativen setzen unterschiedliche Schwerpunkte und eignen sich daher für verschiedene Zielgruppen.
MEXC richtet sich an aktive Trader und Nutzer, die eine sehr große Auswahl an Spot- und Derivatemärkten suchen. Die Plattform listet deutlich mehr kleine und neue Token als BISON und bietet in der Regel sehr niedrige Handelsgebühren. Dafür ist die Oberfläche komplexer, das Produktangebot risikoreicher und die regulatorische Einordnung für deutsche Nutzer weniger übersichtlich als bei einem deutschen Broker.
Bitpanda stammt aus Österreich und kombiniert Kryptowährungen mit Aktien, ETFs, Edelmetallen und Sparplänen. Die Benutzeroberfläche ist ähnlich einsteigerfreundlich wie BISON, die Asset-Auswahl jedoch breiter. Kosten sind teilweise im angezeigten Preis beziehungsweise Spread enthalten. Bitpanda ist eine naheliegende Alternative für Nutzer, die ein europäisches Multi-Asset-Angebot mit mehr Coins suchen.
Crypto.com bietet eine umfangreiche App, eine separate Exchange, Krypto-Karte, Staking- und Earn-Produkte sowie viele Coins. Das Ökosystem ist deutlich größer als bei BISON, aber auch komplizierter. Gebühren und Konditionen unterscheiden sich je nach Produkt, Handelsoberfläche und möglichem Einsatz des CRO-Tokens.
Coinbase ist eine der bekanntesten Kryptoplattformen und bietet ein breiteres Coin-Angebot sowie fortgeschrittene Handelsfunktionen. Die einfache Kaufoberfläche kann teuer sein, während Coinbase Advanced meist günstigere Orderbuchgebühren bietet. Die Plattform ist international ausgerichtet und börsennotiert, wirkt aber weniger lokal deutsch als BISON.
Unser Vergleich: BISON ist die beste Wahl für deutsche Regulierung und maximale Einfachheit. MEXC punktet bei Coin-Auswahl und Trading-Funktionen. Bitpanda ist die ähnlichste europäische Multi-Asset-Alternative. Crypto.com bietet das größte App-Ökosystem, während Coinbase einen guten Mittelweg aus Bekanntheit, Coin-Auswahl und professionellerem Handel darstellt.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend von unserer Redaktion sorgfältig recherchiert, überarbeitet und auf fachliche Richtigkeit geprüft. Alle Angaben basieren auf den zum Veröffentlichungszeitpunkt verfügbaren Informationen und offiziellen Quellen. Trotz regelmäßiger Aktualisierungen können sich Gebühren, Produkte, Funktionen, regulatorische Vorgaben oder Konditionen jederzeit ändern. Maßgeblich sind daher stets die Angaben des jeweiligen Anbieters.

