• Ripple-CEO Brad Garlinghouse bezeichnet XRP als besonders geeignet für schnelle und kostengünstige Zahlungen auf der Blockchain.
  • Er verweist auf Transaktionszeiten von 3 bis 5 Sekunden, sehr niedrige Gebühren und mehr als 4 Milliarden abgewickelte Transaktionen auf dem XRPL.

Ripple-Chef Brad Garlinghouse rückt XRP erneut als Zahlungsnetzwerk in den Mittelpunkt. In seiner zweiten Ausgabe von „Crypto in a Minute“ erklärte er, warum sich XRP aus seiner Sicht von vielen anderen Kryptowährungen unterscheidet.

Garlinghouse stellt den Zahlungsnutzen von XRP heraus

Garlinghouse erinnerte daran, dass mehrere frühe Mitwirkende aus dem Bitcoin-Umfeld später am XRP Ledger beteiligt waren. Der Unterschied liege jedoch im Ziel. Während Bitcoin heute vor allem als großes Kryptoasset und digitales Wertaufbewahrungsmittel wahrgenommen wird, sei XRP von Beginn an stärker auf Zahlungen ausgerichtet gewesen.

Genau diese Trennung ist für Ripple zentral. XRP soll nicht primär eine langsame Reserveposition sein, sondern ein Asset für schnelle Wertübertragung.

Garlinghouse verwies dabei auf Abwicklungszeiten von 3 bis 5 Sekunden. Hinzu kämen Transaktionskosten von nur Bruchteilen eines Cents und eine Infrastruktur, die auf hohe Skalierung ausgelegt sei.

Für den traditionellen Finanzsektor ist das der entscheidende Punkt. Banken, Zahlungsdienstleister und andere Finanzinstitute prüfen Blockchain-Anwendungen nicht aus reiner Neugier.

Sie suchen Systeme, die Abwicklung beschleunigen, Liquiditätskosten senken und grenzüberschreitende Zahlungen effizienter machen können. Wenn eine Transaktion mehrere Sekunden statt mehrere Tage dauert, verändert das die Kalkulation. Nicht überall sofort, aber dort, wo Volumen und Zeit eine große Rolle spielen.

XRPL-Nutzung und Community bleiben Teil der XRP-Erzählung

Garlinghouse verwies außerdem darauf, dass auf dem XRP Ledger inzwischen mehr als 4 Milliarden Transaktionen abgeschlossen wurden. Diese Zahl ist für Ripple wichtig, weil sie XRP nicht nur als theoretisches Zahlungsasset darstellen soll, sondern als Netzwerk mit längerer Betriebshistorie.

Zugleich lobte der Ripple-CEO die Unterstützung der Community. Er sprach davon, dass man je nach Situation auch die „XRP Army“ sei. Das ist mehr als ein lockerer Satz. XRP hat über Jahre regulatorische Auseinandersetzungen, starke Kursschwankungen und viel Skepsis erlebt. Die Community blieb trotzdem ungewöhnlich präsent, gerade in sozialen Netzwerken.