Ripple und die Stripe-Tochter Privy haben am 13. Oktober eine Partnerschaft angekündigt, um Wallets direkt in Anwendungen auf dem XRP Ledger zu integrieren. Die Anbindung soll Zahlungen mit XRP und RLUSD erleichtern und KI-Agenten ermöglichen, Guthaben zu halten und Transaktionen auszuführen.
XRP Ledger soll einfacher in Finanz-Apps integriert werden
Im Mittelpunkt stehen sogenannte Embedded Wallets, die Entwickler unmittelbar in ihre Produkte einbauen können. Nutzer sollen dadurch digitale Vermögenswerte auf dem XRPL verwenden können, ohne ihre privaten Schlüssel selbst verwalten zu müssen. Ripple schreibt via X:
„Wir arbeiten mit Privy, einem Unternehmen von Stripe, zusammen, um direkt in Anwendungen integrierte Wallets auf den XRP Ledger zu bringen. Entwickler werden Zahlungslösungen mit XRP, RLUSD und anderen digitalen Vermögenswerten auf dem XRPL direkt in ihre Produkte einbauen können, ohne dass Nutzer ihre eigenen Schlüssel verwalten müssen.“
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Für Zahlungsanbieter und Fintechs soll die Integration den technischen Aufwand reduzieren. Laut Privys Ankündigung werden Entwickler XRPL-Wallets erstellen und verwalten sowie Transaktionen über die Wallet-Infrastruktur des Unternehmens signieren können.
Die vereinfachte Bedienung soll zugleich mit der Kontrolle der Nutzer über ihre Wallets einhergehen. Privy schreibt ausdrücklich, dass Nutzern der Export privater Schlüssel und Seed-Phrasen möglich sein soll, um ihre Wallets auch außerhalb der jeweiligen Anwendung weiterverwenden zu können.
Privy kündigte auf X an:
„Wir arbeiten mit Ripple zusammen, um Privy-Wallets auf den XRP Ledger (XRPL) zu bringen. Damit wird es für Entwickler einfacher, Stablecoin-Zahlungen, Fintech-Anwendungen und den Handel durch KI-Agenten auf dem XRPL umzusetzen.“
KI-Agenten sollen über Wallets bezahlen
Ein weiterer Schwerpunkt der Partnerschaft sind KI-Agenten und der x402-Standard. Programmierbare, serverseitige Wallets sollen es KI-Agenten ermöglichen, Guthaben zu halten und Zahlungen auszuführen.
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Ripple zufolge hat der XRP Ledger bereits 13 Millionen Agentenzahlungen verarbeitet. Diese machen nach Unternehmensangaben inzwischen rund 25 Prozent der Netzwerkaktivität aus.
Privy kündigt an, die Integration schrittweise um Regeln für Wallet-Transaktionen und die Übernahme von Netzwerkgebühren zu erweitern. Entwickler sollen dadurch stärker steuern können, wie Wallets Transaktionen ausführen. Einen konkreten Zeitplan für diese Erweiterungen nannte das Unternehmen nicht.












