- Strategy hat weitere 24.869 Bitcoin für rund 2,01 Milliarden Dollar gekauft.
- Der Gesamtbestand steigt damit auf 843.738 BTC, die zu einem durchschnittlichen Preis von 75.700 Dollar je Bitcoin erworben wurden.
Strategy legt beim Bitcoin-Kauf wieder deutlich nach. Das Unternehmen meldete den Erwerb von 24.869 BTC für rund 2,01 Milliarden Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 80.985 Dollar je Bitcoin.
Großer Zukauf hebt Bestand auf 843.738 BTC
Mit der neuen Tranche steigt der gesamte Bitcoin-Bestand von Strategy auf 843.738 BTC. Nach Unternehmensangaben wurden diese Bestände insgesamt für etwa 63,87 Milliarden Dollar erworben. Die durchschnittliche Kostenbasis liegt nun bei 75.700 Dollar je Bitcoin.
Strategy has acquired 24,869 BTC for ~$2.01 billion at ~$80,985 per bitcoin and has achieved BTC Yield of 12.6% YTD 2026. As of 5/17/2026, we hodl 843,738 $BTC acquired for ~$63.87 billion at ~$75,700 per bitcoin. $MSTR $STRC https://t.co/ENlXYuMQbT
— Strategy (@Strategy) May 18, 2026
Der neue Kauf ist damit nicht nur eine weitere Ergänzung der Bilanz. Er zeigt, dass Strategy seine Akkumulationsstrategie auch bei hohen Bitcoin-Preisen fortsetzt. Ein Durchschnittspreis von knapp 81.000 Dollar für die jüngste Tranche liegt deutlich über vielen früheren Käufen des Unternehmens.
Das erhöht die Gesamtkostenbasis, aber es passt zur bisherigen Linie von Executive Chairman Michael Saylor: Bitcoin wird nicht taktisch, sondern als langfristiger Kapitalbaustein behandelt.
Für den Markt bleibt Strategy damit der sichtbarste börsennotierte Bitcoin-Käufer. Andere Firmen bauen ebenfalls BTC-Positionen auf, doch keine spielt in derselben Größenordnung. 843.738 BTC sind nicht nur eine Bilanzposition, sondern ein eigener Faktor in der Marktstruktur.
Strategy bleibt stark vom Kapitalmarkt abhängig
Die größere Frage liegt weiterhin in der Finanzierung. Strategy hat seine Bitcoin-Käufe in der Vergangenheit über verschiedene Kapitalmarktinstrumente gestemmt, darunter Aktienemissionen und Wandelanleihen.
Solange Investoren bereit sind, diese Struktur zu tragen, kann das Unternehmen weitere BTC aufnehmen, ohne klassische operative Cashflows in vergleichbarer Höhe erwirtschaften zu müssen.
Das macht die Strategie kraftvoll, aber auch anfällig. Steigt Bitcoin, wirkt der Hebel zugunsten der Aktie. Fällt BTC deutlich oder sinkt die Nachfrage nach Strategy-Papieren, wird die Finanzierung neuer Käufe schwieriger.
Der jüngste Zukauf zeigt dennoch, dass Strategy seine Rolle nicht abschwächt. Das Unternehmen baut den Bestand weiter aus und akzeptiert dabei eine höhere durchschnittliche Kostenbasis. Für Trader bleibt deshalb nicht nur der Bitcoin-Preis entscheidend, sondern auch die Frage, wie lange Strategy seine Kapitalmarktmaschine in diesem Tempo weiter nutzen kann.







