• Strategy hat zwischen 2. und 8. Februar weitere 1.142 Bitcoin für rund 90 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittskurs von 78.815 Dollar erworben.
  • Der Gesamtbestand von 714.644 BTC entspricht rund 3,4 Prozent des maximalen Bitcoin-Angebots, weist aber aktuell etwa 5,2 Milliarden Dollar an Buchverlusten aus.

Strategy setzt seinen aggressiven Bitcoin-Kurs unbeirrt fort. Laut einer neuen 8-K-Meldung bei der U.S. Securities and Exchange Commission hat das Unternehmen zwischen dem 2. und 8. Februar weitere 1.142 Bitcoin erworben. Das Investitionsvolumen lag bei rund 90 Millionen US-Dollar, was einem durchschnittlichen Kaufpreis von 78.815 Dollar pro BTC entspricht.

Damit steigt der Bitcoin-Schatz von Strategy auf insgesamt 714.644 BTC, wie Mitgründer und Executive Chairman Michael Saylor mitteilte. Auf Basis aktueller Marktpreise wird der Bestand mit etwa 49 Milliarden US-Dollar bewertet. Die gesamten Anschaffungskosten inklusive Gebühren summieren sich jedoch auf rund 54,4 Milliarden US-Dollar bei einem durchschnittlichen Einstand von 76.056 Dollar je Bitcoin.

Rechnerisch sitzt das Unternehmen damit auf Buchverlusten von ungefähr 5,2 Milliarden US-Dollar. Für ein klassisches Softwarehaus wäre das ein außergewöhnliches Risiko. Strategy positioniert sich allerdings seit Jahren eher als börsennotiertes Bitcoin-Vehikel, das kurzfristige Volatilität bewusst in Kauf nimmt.

3,4 Prozent des Bitcoin-Angebots in einer Unternehmensbilanz

Bemerkenswert ist die schiere Größenordnung der Position. Mit 714.644 BTC kontrolliert Strategy nach heutigem Stand rund 3,4 Prozent des maximalen Angebots von 21 Millionen Bitcoin. Dieser Anteil macht das Unternehmen zu einem der wichtigsten Einzelakteure im Markt, sowohl psychologisch als auch faktisch.

Für Aktionäre bedeutet das eine extreme Korrelation zur Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Fällt der Preis, schlagen Bewertungsverluste direkt auf die Bilanz durch. Steigt er deutlich über den durchschnittlichen Einstand, verwandelt sich derselbe Hebel in erhebliches Aufwertungspotenzial. Das Management hat mit dem jüngsten Kauf zumindest signalisiert, auf welche Seite dieser Wette es sich weiterhin stellt.