- Upbit will Loopring (LRC) am 16. März um 15:00 Uhr KST delisten und beendet damit den Handel des Tokens auf der größten Börse Südkoreas.
- Die Börse verweist auf fehlende Informationen, Zweifel an der Legitimität des Geschäfts und mangelnde Fortschritte, die potenziell zu Nutzungsverlusten führen könnten.
Südkoreas führende Krypto-Börse Upbit zieht die Reißleine bei Loopring. In einer Mitteilung kündigte das Unternehmen an, den Handel mit LRC am 16. März um 15:00 Uhr KST einzustellen und den Token aus der Notierung zu entfernen. Für viele koreanische Trader ist das ein Einschnitt, denn Upbit ist häufig der primäre Zugang zu Altcoins.
Upbit bemängelt Transparenz und Geschäftsgrundlage
Zur Begründung führt Upbit gleich mehrere Punkte an. Das Loopring-Team habe zentrale Informationen nicht ausreichend offengelegt, etwa zur tatsächlichen Geschäftsentwicklung und zur operativen Struktur. Darüber hinaus stellt die Börse die Legitimität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells in Frage.
Konkret heißt es, es gebe Zweifel daran, ob Loopring seine angekündigten Pläne in substanziellen Fortschritt umsetzen könne. Diese Unsicherheit könne sich direkt in erhöhten Risiken für Anleger niederschlagen, sollten Erwartungen enttäuscht werden oder zentrale Funktionen ausbleiben.
Schutz der Nutzer als offizielles Motiv
Upbit verweist explizit auf den Schutz der Nutzer als zentrales Motiv. Ein Asset, dessen Informationslage lückenhaft ist und dessen Zukunftsfähigkeit als fraglich eingeschätzt wird, könne zu unerwarteten Verlusten führen, wenn sich Probleme plötzlich materialisieren.
Für LRC-Inhaber bedeutet die Entscheidung, dass sie ihre Bestände rechtzeitig abziehen oder in andere Assets tauschen müssen, solange Ein- und Auszahlungen noch möglich sind. Ob andere lokale Börsen dem Schritt folgen oder Loopring in Südkorea nur an Sichtbarkeit einbüßt, bleibt vorerst offen.







