- Das Weiße Haus will in den kommenden Wochen eine größere Ankündigung zur strategischen Bitcoin-Reserve machen.
- Die Reserve basiert bislang auf bereits beschlagnahmten Bitcoin-Beständen der US-Regierung, die per Executive Order in eine nationale Reserve überführt wurden.
Die Trump-Regierung treibt ihren Plan für eine staatliche Bitcoin-Reserve erkennbar weiter voran. Der Grundsatz steht längst, jetzt geht es um die konkrete Ausgestaltung.
Bei der Konferenz Bitcoin 2026 kündigte Patrick Witt, Exekutivdirektor des Präsidentenrats für digitale Vermögenswerte, an, dass in den kommenden Wochen eine größere Mitteilung zur Reserve erwartet werde. Es gehe dabei um den operativen Aufbau ebenso wie um die rechtliche Struktur.
Gleichzeitig machte Witt deutlich, dass die Exekutive einen spürbaren Schritt auch ohne sofortiges neues Gesetz gehen könne, eine dauerhafte Absicherung aber letztlich gesetzgeberische Arbeit brauche.
Der politische Rahmen steht bereits
Die Grundlage dafür wurde schon im März 2025 gelegt. Damals unterzeichnete Trump eine Executive Order zur Schaffung einer Strategic Bitcoin Reserve.
Diese soll zunächst mit Bitcoin bestückt werden, die der US-Staat bereits durch Strafverfolgung und Beschlagnahmungen erhalten hat. Die Größenordnung liegt bei rund 200.000 BTC, wobei Marktbeobachter teils auch höhere staatliche Bestände anführen.
Jetzt geht es um die operative Umsetzung
Interessant ist damit weniger die Frage, ob diese Reserve kommt. Die Reserve existiert politisch bereits. Entscheidend ist nun, wie sie praktisch organisiert wird, wer sie verwaltet und ob daraus später ein aktiverer staatlicher Bitcoin-Kurs entsteht.
Genau an diesem Punkt verdichtet sich die Lage gerade in Washington. Die Regierung scheint vom Symbolischen zum Konkreten überzugehen.





