- Vitalik Buterin hat über drei Tage verteilt rund 2.961 Ether zu durchschnittlich etwa 2.228 Dollar pro Coin verkauft.
- Die Verkäufe erfolgten über CoW Protocol in kleineren Tranchen und folgten auf seine zuvor angekündigten Pläne, Bestände abzuziehen.
Vitalik Buterin, Mitgründer von Ethereum, hat in den vergangenen Tagen erneut Teile seiner ETH-Bestände bewegt.
Laut Lookonchain wurden in einem Zeitraum von drei Tagen insgesamt rund 2.961 Ether verkauft, im Gegenwert von etwa 6,6 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei rund 2.228 Dollar pro ETH.
Bemerkenswert ist, dass Buterin zuvor öffentlich signalisiert hatte, einige seiner Coins abziehen zu wollen. Die jetzt sichtbaren Bewegungen kommen daher nicht völlig überraschend, treffen aber in einen Markt, der ohnehin nervös auf größere Einzeltransaktionen prominenter Adressen reagiert.
Zum Zeitpunkt der letzten Verkäufe wurde ETH bei etwa 2.130 Dollar gehandelt, mehr als 5 Prozent niedriger als am Vortag. Solche Rückgänge lassen sich selten einem einzelnen Akteur zuschreiben, aber große On-Chain-Moves werden in diesem Umfeld schnell als zusätzlicher Druckfaktor gelesen.
CoW Protocol und kleinteilige Swaps zur Dämpfung des Markteinflusses
Daten von Arkham Intelligence zeigen, dass Buterin die Verkäufe über CoW Protocol abwickelte. Statt eines großen Block-Trades wurde die Position in mehrere kleinere Swaps aufgeteilt.
Diese Vorgehensweise ist im professionellen Handel üblich. Ziel ist, Slippage zu begrenzen und keine sichtbare, große Verkaufsorder in ein einzelnes Orderbuch zu drücken.
Auch wenn Verkäufe eines Gründers immer Spekulationen auslösen, muss man sie im Kontext sehen. Buterin bewegt seit Jahren regelmäßig ETH für Spenden, Projekte und persönliche Liquidität.
Die jüngsten Transaktionen erhöhen kurzfristig den Gesprächsstoff, ändern aber an der grundsätzlichen Debatte über Ethereum als Protokoll wenig. Für Trader bleibt wichtiger, wie der Markt mit der Kombination aus allgemeiner Volatilität, Macro-Unsicherheit und solchen prominenten On-Chain-Signalen umgeht.







