Perpetual Futures auf einzelne Aktien dürfen seit dem 3. November erstmals an registrierten US-Börsen gehandelt werden. Für Hyperliquid bedeutet die Entscheidung der US-Kommission für den Handel mit Warentermingeschäften (CFTC) einen enorm wichtigen Fortschritt in der US-Regulierung.

CFTC und SEC regulieren Aktien-Perpetuals gemeinsam

Die Kontrakte gelten nach CFTC-Regel 40.3 als genehmigte Wertpapier-Futures. Damit unterliegen sie den einschlägigen Vorschriften des US-Terminmarkt- und Wertpapierrechts sowie der gemeinsamen Aufsicht von CFTC und SEC. Der Handelsstart ist an eine konkrete Voraussetzung geknüpft: Die CFTC-regulierten Terminbörsen müssen für den Handel mit diesen Produkten auch bei der SEC registriert sein.

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CFTC-Chef Michael Selig erklärte auf X:

„Dieser Schritt spiegelt mein Engagement dafür wider, sicherzustellen, dass die amerikanischen Märkte die innovativsten, liquidesten und am besten regulierten der Welt bleiben. Statt gezwungen zu sein, für den Zugang zu Aktien-Perpetual-Futures auf unregulierte Offshore-Handelsplätze auszuweichen, können Amerikaner diese Produkte nun an CFTC-regulierten Märkten mit strengen Schutzvorkehrungen handeln.“

Das Hyperliquid Policy Center (HPC) betonte, Anleger erhielten den Schutz beider Aufsichtsbehörden. Dies entspreche der Aufsichtsstruktur, die der Kongress mit einem eigenen Regelwerk für Wertpapier-Futures vorgesehen habe. Die Organisation hatte sich bereits im August mit einer Stellungnahme dafür eingesetzt. Auf X schreibt das HPC:

„In unserer Stellungnahme vom August haben wir dargelegt, dass die Einstufung als Wertpapier-Futures der beste Weg ist, damit sich diese Märkte erfolgreich entwickeln können. Sowohl von der CFTC als auch von der SEC regulierte Börsen können Wertpapier-Futures listen, sodass Handelsplätze, die hauptsächlich einer der beiden Behörden unterstehen, beim Angebot dieser neuen Produktklasse miteinander konkurrieren können. Dieser Wettbewerb wird zu besseren Ergebnissen für Anleger führen.“

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ICE und trade[XYZ] planen US-Märkte auf Hyperliquid

Die Entscheidung folgt nur wenige Tage auf die Ankündigung von Intercontinental Exchange und trade[XYZ] vom 29. Oktober. ICE, Betreiber der New York Stock Exchange, will gemeinsam mit trade[XYZ] Hyperliquid als Infrastruktur für regulierte US-Perpetual-Märkte nutzen. Vorgesehen sind Kontrakte auf Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, Devisen und weitere reale Vermögenswerte.

Die Partner planen dafür eine eigene Markt- und Clearingstruktur, die regulatorische Genehmigungen benötigt. Aus der gestern veröffentlichten Entscheidung der CFTC ergibt sich daher aber noch keine Zulassung dieses konkreten Hyperliquid-basierten US-Angebots.