• BlackRocks europäischer iShares Bitcoin ETP IB1T hat ein verwaltetes Vermögen von mehr als 1,1 Milliarden Dollar erreicht.
  • Das Produkt hält rund 14.200 BTC und ist unter anderem in Paris, Amsterdam und auf Xetra gelistet.

BlackRock gewinnt auch im europäischen Markt für Bitcoin-ETPs weiter an Gewicht. Der iShares Bitcoin ETP mit dem Kürzel IB1T hat inzwischen mehr als 1,1 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen erreicht.

IB1T wächst seit dem Start im März 2025

Das Produkt wurde im März 2025 aufgelegt und hält nun rund 14.200 BTC. Gelistet ist der ETP unter anderem an Euronext Paris, Euronext Amsterdam und auf Xetra. Damit nutzt BlackRock mehrere zentrale Handelsplätze, um institutionellen und professionellen Investoren in Europa Zugang zu Bitcoin über regulierte Börseninfrastruktur zu geben.

Der Erfolg kommt nicht überraschend, aber er ist bemerkenswert. BlackRock hatte mit seinen US-Spot-Bitcoin-Produkten bereits gezeigt, wie stark die Nachfrage nach einfachen, börsengehandelten Bitcoin-Vehikeln sein kann.

In Europa ist der Markt anders strukturiert, weil Krypto-ETPs dort schon länger existieren. Trotzdem bringt BlackRock eine andere Größenordnung bei Vertrieb, Marke und institutionellem Zugang mit.

Für Anleger ist IB1T vor allem ein Infrastrukturprodukt. Es erlaubt Bitcoin-Exposure ohne eigene Wallet-Verwahrung, ohne direkte Börsenkonten bei Kryptoplattformen und mit Handel über bekannte Wertpapierplätze. Genau diese Verpackung bleibt für viele klassische Investoren entscheidend.

Europa bleibt ein eigener ETP-Markt

Der europäische Markt für Krypto-ETPs ist fragmentierter als der US-Markt. Produkte konkurrieren über Gebühren, Börsenlistings, Verwahrungsstrukturen und Liquidität. BlackRocks schneller Aufbau von mehr als 1,1 Milliarden Dollar AUM zeigt, dass der Anbieter auch in diesem Umfeld Kapital anziehen kann.

Die rund 14.200 BTC im Produkt sind zugleich ein weiteres Beispiel dafür, wie börsengehandelte Vehikel Bitcoin-Angebot binden. Solche Bestände bewegen den Markt nicht täglich allein, aber sie verändern die Eigentümerstruktur langfristig. Mehr Bitcoin wandert in regulierte Anlageprodukte, weniger liegt direkt bei Einzelinvestoren oder auf Kryptobörsen.