Cardanos Skalierungslösung Hydra hat in einem Test 24.000 Transaktionen in Rekordzeit verarbeitet. Der Input Output (IO)-Entwicklungsbericht vom 16. Oktober dokumentiert außerdem Fortschritte bei Dijkstra und neue Funktionen für die Wallet Lace.
Hydra wird schneller, Dijkstra geht voran
Das Hydra-Team erhöhte die Obergrenze für Transaktionen pro Snapshot von 1.000 auf 4.000. Ein Snapshot enthält den gemeinsam bestätigten Zustand eines Hydra-Kanals, in dem Teilnehmer Transaktionen außerhalb der Cardano-Layer-1-Blockchain abwickeln.
Die größere Paketgröße verringerte im Test den wiederkehrenden Verarbeitungsaufwand. Drei lokal betriebene Nodes benötigten für 24.000 einfache Überweisungen an dieselbe Adresse 13,50 statt 37,04 Sekunden. Der daraus errechnete Durchsatz stieg von 648 auf 1.778 Transaktionen pro Sekunde. Die mittlere Bestätigungszeit sank von 29,1 auf 12,3 Sekunden.
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Diese Werte gelten für den Versuchsaufbau mit besonders einfachen Transaktionen. Wie IO betonte, lassen sich die Ergebnisse weder auf Cardanos Hauptnetz noch auf beliebige Hydra-Anwendungen übertragen.
Das Ledger-Team, das an Cardanos Regeln zur Verarbeitung von Transaktionen arbeitet, hat weitere Vorbereitungen für Leios und Peras implementiert. Im Bericht heißt es:
„Die Vorausberechnung hält Staking-Daten jetzt nur noch in Momentaufnahmen vor. Das Team definierte außerdem den EndorserBlock von Leios und ergänzte eine Ledger-Abfrage für das Leios-Komitee.“
Leios soll Cardanos Transaktionsdurchsatz erhöhen, indem es vorhandene Netzwerkressourcen besser nutzt. Eine Aktivierung im Mainnet ist derzeit für das Ende des Jahres oder Q1 2027 geplant.
Für Dijkstra wurde nun zudem Plutus V4 als höchste unterstützte Skriptversion hinterlegt. Plutus-Skripte legen fest, unter welchen Bedingungen Smart Contracts Transaktionen zulassen. Außerdem wurde an Teiltransaktionen gearbeitet, die innerhalb einer übergeordneten Transaktion gebündelt werden.
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Lace integriert RealFi, Zugang bleibt regional begrenzt
Bei Lace wurde diese Woche ein lang erwartetes neues Feature hinzugefügt: RealFi ist nun angekommen. Version 2.4.0 ergänzt USDrf-Staking und die Anzeige von Positionen, Erträgen und R-Points. Vor einem Tausch zeigt die Wallet unter anderem abgehende Vermögenswerte, Gebühren, Sicherheiten und den Ablaufzeitpunkt des Auftrags.
Allerdings gibt es weiterhin eine wichtige Einschränkung: RealFi ist unter anderem in der gesamten EU, Großbritannien und den USA nicht verfügbar.
Für Entwickler interessant: Die Dokumentationsseite für cardano-init ist nun veröffentlicht. Der verbesserte Diagnosebefehl prüft vorhandene Werkzeuge und erleichtert die Einrichtung der Entwicklungsumgebung. Die Tutorials für Einsteiger und Fortgeschrittene befinden sich dagegen noch in der Prüfung. Auch zusätzliche Einzahlungsregeln für eine programmierbare Wallet sind bislang nicht in den Hauptentwicklungszweig übernommen.












