Cardano ist eine dezentrale Proof-of-Stake-Blockchain mit Smart Contracts und dezentralen Anwendungen.
Der native Coin ADA wird für Transaktionsgebühren, Staking und die dezentrale On-Chain-Governance des Netzwerks verwendet.
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Inhaltsverzeichnis
Was ist Cardano?
Cardano ist eine dezentrale Proof-of-Stake-Blockchain mit Smart Contracts und dezentralen Anwendungen. Der native Coin ADA wird für Transaktionsgebühren, Staking und die On-Chain-Governance verwendet.
Das Projekt wird oft auch als „Science Coin“ bezeichnet, weil es einen wissenschaftlich geprägten Ansatz beim Protokolldesign verfolgt. Upgrades werden sehr langsam und vorsichtig in das Netzwerk integriert. Cardano will dadurch eine sichere Infrastruktur schaffen, nimmt dafür aber längere Entwicklungszyklen in Kauf.
Das Cardano-Mainnet startete in der Byron-Phase.
Eine Familie wissenschaftlich entwickelter Proof-of-Stake-Protokolle.
ADA dient als Gebühren-, Staking- und Governance-Asset.
Wer hat Cardano gegründet?
Die Entwicklung von Cardano begann 2015 unter der Leitung von Charles Hoskinson und Jeremy Wood. Hoskinson und Wood waren zuvor an der Gründung von Ethereum beteiligt. Im März 2015 gründeten sie Input Output, das Entwicklungsunternehmen hinter Cardano.
Wood verließ Cardano jedoch im Jahr 2020, ohne offizielle Gründe zu nennen oder einen Streit mit Hoskinson öffentlich zu machen.
Das Cardano-Mainnet startete im September 2017 zunächst in der Byron-Phase. Die weitere Entwicklung wurde in mehrere Phasen aufgeteilt. Shelley brachte die dezentrale Blockproduktion, Goguen native Token und Smart Contracts, Basho konzentriert sich auf die Skalierung und Voltaire auf die dezentrale Governance.
Die Cardano-Entwicklungsphasen
Byron
Start des Cardano-Mainnets und erste ADA-Transaktionen.
Shelley
Stake Pools übernehmen die Blockproduktion.
Goguen
Native Token und dezentrale Anwendungen werden möglich.
Basho
Mehr Durchsatz und bessere Netzwerkleistung.
Voltaire
Dezentrale Abstimmungen und Treasury-Verwaltung.
Wichtige Rollen spielen Input Output, die Cardano Foundation, EMURGO sowie die Community-Organisation Intersect. Auf Governance-Ebene haben der Cardano-Verfassungsausschuss, das Constitutional Committee, dezentrale Vertreter, sogenannte DReps, und Stake-Pool-Betreiber ein Mitspracherecht.
Übrigens hat Cardano in seinem gesamten Lebenszyklus bereits zwölf Upgrades vollzogen. Die nachfolgende Grafik zeigt eine detaillierte Zeitleiste.

Wie funktioniert die Cardano-Blockchain?
Cardano verwendet mit Ouroboros ein Proof-of-Stake-Protokoll. Anders als bei Bitcoin müssen keine Miner rechenintensive Aufgaben lösen. Stattdessen produzieren Stake Pool Operators, kurz SPOs, neue Blöcke.
Das Netzwerk ist in Epochen und Slots unterteilt. Eine Epoche dauert mehrere Tage und besteht aus vielen kurzen Slots. Für jeden Slot bestimmt das Protokoll einen Blockproduzenten. Wie wahrscheinlich ein Stake Pool ausgewählt wird, hängt unter anderem davon ab, wie viele ADA ihm von Nutzern delegiert wurden.
Epochen
Der Betrieb der Blockchain wird in mehrtägige Zeiträume unterteilt.
Slots
Jede Epoche besteht aus kurzen Zeitfenstern für die Blockproduktion.
Stake Pools
Unabhängige Betreiber produzieren Blöcke und sichern das Netzwerk.
Der wichtigste technische Unterschied zu Ethereum liegt im Transaktionsmodell. Ethereum verwendet ein kontenbasiertes System, während Cardano auf dem Extended-UTXO-Modell, kurz eUTXO, basiert. Dabei werden Vermögenswerte über einzelne Transaktionsausgänge versendet, die zusätzliche Daten und programmierbare Bedingungen enthalten können.
eUTXO einfach erklärt: Anstatt nur Kontostände zu verändern, verarbeitet Cardano einzelne Transaktionsausgänge. Diese können Token, Daten und Bedingungen enthalten, die von Smart Contracts geprüft werden.
ADA-Tokenomics
ADA ist die native Kryptowährung von Cardano. Die maximale Menge ist auf 45 Milliarden ADA begrenzt. Ein Teil der noch nicht im Umlauf befindlichen Reserve wird schrittweise für Staking-Belohnungen verwendet. Gleichzeitig fließt ein Anteil in die Cardano-Treasury, aus der die Community Entwicklungsarbeiten und Ökosystemprojekte finanzieren kann.
Die maximale Gesamtmenge ist fest begrenzt.
Stand Ende Juni 2026 rund 80,89 % des maximalen Angebots.
Verbleibende Reserve für Belohnungen und Treasury-Finanzierung.
Ende Juni 2026 befanden sich rund 36,40 Milliarden ADA im Umlauf. Das entspricht 80,89 Prozent der maximal möglichen Menge von 45 Milliarden ADA. Zusätzlich lagen etwa 1,46 Milliarden ADA in der Cardano-Treasury und 851 Millionen ADA in Form noch nicht abgerufener Staking-Belohnungen.
Einschließlich Treasury, Belohnungen, Einlagen und Gebühren belief sich das gesamte bereits aus der Reserve freigegebene Angebot auf 38,72 Milliarden ADA.
In der Reserve verblieben damit rund 6,28 Milliarden ADA beziehungsweise 13,95 Prozent des maximalen Angebots. Diese Reserve wird nicht auf einmal ausgeschüttet, sondern schrittweise über die monetäre Expansion zur Finanzierung von Staking-Belohnungen und der Treasury freigegeben.
Ursprüngliche ADA-Allokation
Öffentlicher Vorverkauf
Größter Teil der ursprünglichen Verteilung.
Input Output / IOHK
Entwicklungsunternehmen hinter Cardano.
EMURGO
Kommerzielle Entwicklung und Förderung des Ökosystems.
Cardano Foundation
Standardisierung, Adoption und Community-Arbeit.
Wie funktionieren Staking und Delegation bei Cardano?
ADA-Inhaber können ihre Coins an einen Stake Pool delegieren und im Gegenzug einen Anteil der Staking-Belohnungen erhalten. Die ADA werden dabei nicht an den Pool-Betreiber übertragen. Sie bleiben in der eigenen Wallet und können jederzeit ausgegeben oder an einen anderen Pool delegiert werden.
Kryptobörsen erleichtern das Staking, indem Nutzer ihre ADA direkt über die Plattform einem Staking-Programm zuweisen können, ohne selbst eine Wallet einzurichten oder einen Stake Pool auszuwählen. Die Börse übernimmt die Delegation und schreibt die Belohnungen dem Nutzerkonto gut, verwahrt dabei jedoch auch die Coins.
Staking mit eigener Wallet
Die ADA bleiben unter der Kontrolle des Nutzers. Der Nutzer wählt den Stake Pool selbst aus und kann die Coins jederzeit bewegen.
Staking über eine Börse
Die Börse übernimmt Auswahl, Delegation und Ausschüttung, verwahrt jedoch die ADA und kontrolliert die privaten Schlüssel.
Cardano bietet damit sogenanntes Liquid Staking ohne feste Sperrfrist an. Die tatsächlichen Belohnungen hängen unter anderem von der Leistung, den Gebühren, der Größe und der Sättigung des gewählten Pools ab. Staking garantiert daher keine feste Rendite.
Dezentrale Governance mit DReps, SPOs und Verfassung
Mit den Chang- und Plomin-Upgrades hat Cardano ein dreigliedriges On-Chain-Governance-System eingeführt. ADA-Inhaber können ihre Stimmrechte an sogenannte Delegated Representatives, kurz DReps, übertragen oder sich selbst als DRep registrieren. Die Stimmkraft richtet sich nach der delegierten ADA-Menge.
DReps
Vertreten delegierte ADA-Inhaber und stimmen über Governance-Anträge und Treasury-Ausgaben ab.
Stake Pool Operators
Entscheiden insbesondere bei Hard Forks und sicherheitsrelevanten Protokolländerungen mit.
Constitutional Committee
Prüft, ob Governance-Anträge mit der Cardano-Verfassung vereinbar sind.
Je nach Art des Antrags müssen unterschiedliche Mehrheiten und mindestens zwei der drei Governance-Gruppen zustimmen. Die Community kann unter anderem über Protokollparameter, Treasury-Ausgaben, Verfassungsänderungen und Hard Forks entscheiden.
Hoskinson als DRep: Charles Hoskinson brachte im Juni 2026 öffentlich die Möglichkeit ins Spiel, selbst als DRep anzutreten. Zudem erwog er eine stärker organisierte DRep-Struktur, die gemeinsame politische und strategische Ziele innerhalb der Cardano-Governance vertreten könnte.
Durch die Delegation großer ADA-Bestände könnte Hoskinson erneut erheblichen Einfluss auf die dezentrale Governance von Cardano nehmen, weshalb der Vorschlag auch auf Kritik stieß.
Das Cardano-Ökosystem: DeFi, Stablecoins, Tokenisierung und Midnight
Auf Cardano sind dezentrale Börsen, Kreditmärkte, algorithmische und besicherte Stablecoins, NFT-Plattformen sowie Projekte zur Tokenisierung realer Vermögenswerte entstanden. Die Infrastruktur ist inzwischen deutlich breiter als in den Anfangsjahren. Bei der DeFi-Liquidität und der aktiven Nutzung von Anwendungen liegt Cardano jedoch weiterhin hinter Ethereum und Solana.
Deshalb konzentrieren sich viele Initiativen im Jahr 2026 auf zusätzliche Stablecoins, institutionelle Tokenisierung, Oracles und Cross-Chain-Verbindungen. Diese Integrationen sollen externes Kapital in das Netzwerk bringen und die bislang niedrige Liquidität verbessern.
DeFi
Dezentrale Börsen, Kreditmärkte, Liquiditätspools und weitere Finanzanwendungen.
Stablecoins und RWAs
Besicherte Stablecoins und Projekte zur Tokenisierung realer Vermögenswerte.
Midnight
Eine Partner-Blockchain für programmierbaren Datenschutz und Zero-Knowledge-Anwendungen.
Eine besondere Rolle spielt Midnight. Die eigenständige Partner-Blockchain startete Ende März 2026 ihr Mainnet und konzentriert sich auf programmierbaren Datenschutz.
Mithilfe von Zero-Knowledge-Technologie sollen Nutzer bestimmte Informationen nachweisen können, ohne sämtliche zugrunde liegenden Daten öffentlich machen zu müssen.
Kommende Upgrades: Leios und Peras
Das wichtigste technische Upgrade ist Ouroboros Leios. Das bisherige Cardano-Netzwerk verarbeitet Transaktionen sequenziell. Das Leios-Upgrade führt ein paralleles Multi-Lane-System ein, das mehrere Transaktions- und Blockströme gleichzeitig verarbeiten soll.
Leios und Peras im Vergleich
Ouroboros Leios
Parallele Verarbeitung von 1.000 bis mehr als 1.500 Transaktionen pro Sekunde in der ersten Phase.
Ouroboros Peras
Praktische Transaktionsfinalität innerhalb von ungefähr zwei Minuten.
Die Tests zielen in der ersten Phase auf einen Durchsatz von 1.000 bis mehr als 1.500 Transaktionen pro Sekunde ab. Langfristig wird prognostiziert, dass Ouroboros Leios das Potenzial besitzt, den Durchsatz um das 30- bis 65-Fache zu steigern und somit Zehntausende Transaktionen pro Sekunde zu ermöglichen.
Peras verfolgt ein anderes Ziel. Das Protokoll ergänzt Ouroboros Praos um stakebasierte Abstimmungen und Zertifikate, damit Transaktionen schneller als praktisch endgültig gelten können. Die angestrebte Settlement-Zeit liegt bei ungefähr zwei Minuten.
Wichtig: Die genannten Leios-Werte sind Entwicklungsziele und Ergebnisse aus Tests beziehungsweise Simulationen. Sie entsprechen nicht der derzeit im Cardano-Mainnet gemessenen Leistung.
Hat Cardano eine Zukunft?
Cardano wird immer wieder als „Ghost Chain“ kritisiert. Diese Realität lässt sich aktuell nicht ganz abstreiten. Ein Blick auf die Daten von DefiLlama zeigt die große Diskrepanz zwischen der Bewertung von ADA und der tatsächlichen wirtschaftlichen Aktivität im Netzwerk.
In DeFi-Protokollen gebundenes Kapital Anfang Juli 2026.
Ungefähres tägliches Handelsvolumen auf dezentralen Börsen.
Stablecoin-Marktkapitalisierung auf der Cardano-Blockchain.
Anfang Juli 2026 waren auf Cardano lediglich rund 77 Millionen US-Dollar in DeFi-Protokollen gebunden, während ADA eine Marktkapitalisierung von etwa 5,9 Milliarden US-Dollar erreichte. Das entspricht einem TVL-Market-Cap-Verhältnis von nur rund 1,3 Prozent.
Auch das tägliche DEX-Handelsvolumen von etwa 1,4 Millionen US-Dollar und eine Stablecoin-Marktkapitalisierung von rund 59 Millionen US-Dollar fallen im Vergleich zu Ethereum, Solana und anderen großen Smart-Contract-Netzwerken eher gering aus.
Das nächste Chart von DefiLlama zeigt die Entwicklung von TVL, DEX-Volumen und Stablecoin-Marktkapitalisierung seit 2022:

Die Daten zeigen deutlich, dass Cardano bislang nur begrenzt genutzt wird. Ob Cardano eine Zukunft hat, entscheidet sich daher weniger an der Qualität der Forschung als an der tatsächlichen Adoption.
Chancen
- Leios und höhere Skalierbarkeit
- Schnellere Finalität durch Peras
- Midnight und programmierbarer Datenschutz
- Stablecoin-Integrationen und Tokenisierung
- Bitcoin-DeFi und Cross-Chain-Liquidität
Risiken
- Geringe DeFi-Liquidität
- Niedriges DEX-Handelsvolumen
- Begrenzte Stablecoin-Adoption
- Lange Entwicklungszyklen
- Starke öffentliche Abhängigkeit von Hoskinson
Kommt die Trendwende? Mit Midnight, Stablecoin-Integrationen und Bitcoin-DeFi gibt es Initiativen, von denen sich Hoskinson eine breite Adoption mit potenziell Millionen von Nutzern verspricht. Ob Hoskinson mit den neuen Projekten und Initiativen Erfolg haben wird, bleibt jedoch abzuwarten.
Häufige Fragen zu Cardano
Ergänzende Antworten zu Wallets, Transaktionsgebühren, Überweisungen, Adressen und der sicheren Verwahrung von ADA.
Welche Wallets eignen sich für Cardano?
Für Cardano stehen verschiedene Software-Wallets zur Verfügung, darunter Lace, Eternl, Yoroi und Vespr. Bei der Auswahl sollten Nutzer auf die Unterstützung von Staking, Governance, Hardware-Wallets und Cardano-Native-Assets achten. Wallets sollten ausschließlich über offizielle Quellen installiert werden.
Kann man ADA auf einer Hardware-Wallet speichern?
Ja. ADA kann mit kompatiblen Hardware-Wallets verwaltet werden. Die privaten Schlüssel bleiben dabei auf dem Gerät, während eine Cardano-Wallet als Benutzeroberfläche dient. Vor der Übertragung sollte geprüft werden, ob das verwendete Gerät und die Wallet-Software Cardano vollständig unterstützen.
Wie hoch sind die Transaktionsgebühren bei Cardano?
Die Gebühren hängen von der Größe und Komplexität einer Transaktion ab. Eine einfache ADA-Überweisung ist normalerweise günstiger als die Interaktion mit einem Smart Contract. Kryptobörsen können zusätzlich eigene Auszahlungsgebühren berechnen, die nicht mit der eigentlichen Netzwerkgebühr identisch sind.
Mit welchem Coin werden die Gebühren auf Cardano bezahlt?
Die Netzwerkgebühren werden grundsätzlich mit ADA bezahlt. Auch wer lediglich einen Cardano-Token oder ein NFT versenden möchte, benötigt deshalb eine kleine Menge ADA in der Wallet, um die Transaktion ausführen zu können.
Wie lange dauert eine Cardano-Transaktion?
Eine Transaktion erscheint häufig bereits nach kurzer Zeit in einem Block. Bis eine Börse oder ein anderer Dienst die Einzahlung endgültig gutschreibt, können jedoch mehrere Bestätigungen erforderlich sein. Die tatsächliche Dauer hängt daher auch vom Empfänger und dessen Sicherheitsvorgaben ab.
Können Cardano-Transaktionen rückgängig gemacht werden?
Eine bestätigte Cardano-Transaktion kann normalerweise nicht rückgängig gemacht werden. Bei einer falschen Empfängeradresse kann nur der Besitzer der Zieladresse die ADA zurücksenden. Nutzer sollten die Adresse deshalb prüfen und bei größeren Beträgen zunächst eine kleine Testtransaktion durchführen.
Benötigt eine Cardano-Überweisung einen Memo oder Destination Tag?
Bei einer gewöhnlichen Überweisung an eine persönliche Cardano-Wallet wird normalerweise kein Memo oder Destination Tag benötigt. Bei Einzahlungen auf eine Kryptobörse sollten Nutzer dennoch immer die dort angezeigten Anweisungen beachten und ausschließlich die bereitgestellte Einzahlungsadresse verwenden.
Kann man Cardano mit MetaMask verwalten?
Native ADA auf der Cardano-Blockchain lassen sich nicht wie ein gewöhnlicher Ethereum-Token mit MetaMask verwalten. Dafür wird eine Cardano-kompatible Wallet benötigt. Token auf EVM-kompatiblen Sidechains oder überbrückte Versionen von ADA sind davon zu unterscheiden.
Kann eine Cardano-Wallet auch Token und NFTs speichern?
Ja. Eine Cardano-Wallet kann neben ADA auch native Token und NFTs des Netzwerks verwalten. Die Assets befinden sich nicht direkt in der Wallet-App, sondern auf der Blockchain. Die Wallet zeigt sie an und ermöglicht Transaktionen mit den zugehörigen privaten Schlüsseln.
Was passiert, wenn die Seed-Phrase verloren geht?
Ohne Seed-Phrase oder einen anderen vorhandenen Zugang zur Wallet können die ADA normalerweise nicht wiederhergestellt werden. Es gibt keine zentrale Stelle, die ein Passwort zurücksetzen kann. Die Wiederherstellungsphrase sollte daher offline, vollständig und vor Feuer, Wasser und unbefugtem Zugriff geschützt aufbewahrt werden.
Kann man gleichzeitig Staking- und Governance-Rechte delegieren?
Ja. Die Delegation an einen Stake Pool und die Übertragung der Governance-Stimmrechte an einen DRep sind getrennte Vorgänge. Nutzer können daher einen Stake Pool für die Blockproduktion auswählen und ihre politischen Stimmrechte unabhängig davon an einen DRep delegieren.

