• Strategy müsste im restlichen Jahr im Schnitt rund 6.158 BTC pro Woche kaufen, um bis Ende 2026 auf 1 Million BTC zu kommen.
  • Bei einem Durchschnittspreis von 85.000 Dollar je BTC läge der rechnerische Finanzierungsbedarf für die fehlenden 261.269 BTC bei rund 22,2 Milliarden Dollar.

Die Strategie hält an, aber das Ziel von „1 Million Bitcoin“ bleibt rein theoretisch, solange das Kauftempo nicht anhält. Stand letzten Montag beliefen sich die Bestände auf 738.731 BTC. Um bis Ende des Jahres 1.000.000 zu erreichen, wären laut Coindesk 261.269 BTC nötig.

6.158 BTC pro Woche, damit die Rechnung aufgeht

Auf die verbleibenden rund 42 Wochen des Jahres heruntergebrochen, ergibt sich ein benötigtes Durchschnittstempo von etwa 6.158 BTC pro Woche. Das ist keine exotische Zahl, eher ein Maß dafür, wie konsequent Strategy den Markt weiter „absorbieren“ müsste.

Blickt man auf 2026 bisher, wirkt das Tempo nicht völlig außer Reichweite. Year-to-date hat das Unternehmen 64.948 BTC zugekauft, darunter 17.994 BTC in der vergangenen Woche. Rein als Durchschnitt über die ersten Monate liegt Strategy damit grob in der Größenordnung, die für den Rest des Jahres nötig wäre. Der Haken ist, dass der Durchschnitt nichts darüber sagt, ob die Finanzierung in derselben Kadenz verfügbar bleibt.

22,2 Milliarden Dollar bei 85.000, das ist die eigentliche Hürde

Setzt man für den Restkauf einen Durchschnittspreis von 85.000 Dollar an, kostet die fehlende Menge rechnerisch rund 22,2 Milliarden Dollar. Das ist die Zahl, die Investoren am Ende interessiert. Nicht, weil sie exakt eintreten muss, sondern weil sie die Größenordnung der Kapitalbeschaffung absteckt.

Je höher der Bitcoin-Preis, desto weniger Stücke lassen sich pro Dollar kaufen, gleichzeitig steigt aber der Wert der bereits gehaltenen Bestände. Umgekehrt gilt das auch. Die Million-BTC-Story ist damit weniger eine Frage von „Wollen“, sondern von Marktfenster, Refinanzierung und der Fähigkeit, Woche für Woche tatsächlich zu liefern.