Strive hat weitere 1.355 Bitcoin für 107,7 Millionen US-Dollar erworben. Der Kauf erhöht den Bestand des US-Unternehmens auf 26.355 BTC und unterstreicht, dass börsennotierte Treasury-Gesellschaften die jüngste Kurserholung erneut zur Akkumulation nutzen.

Strive investiert 107,7 Millionen US-Dollar in Bitcoin

Nach Angaben von CEO Matt Cole zahlte Strive durchschnittlich 79.475 US-Dollar je Bitcoin. Vor der Transaktion hielt das Unternehmen exakt 25.000 BTC, sodass der jüngste Kauf die Reserve um 5,42 Prozent vergrößert. Cole schrieb auf X:

„Strive hat 1.355 BTC für 107,7 Millionen US-Dollar zu durchschnittlichen Kosten von 79.475 US-Dollar je Bitcoin erworben. Dadurch steigt unser Gesamtbestand auf 26.355 BTC.“

Mit einem Kaufvolumen von mehr als 100 Millionen US-Dollar gehört die Transaktion zu den größeren Unternehmensakquisitionen der vergangenen Wochen. Zugleich erfolgte sie zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin wieder deutlich über die Marke von 84.000 US-Dollar gestiegen ist.

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Warrants bringen Strive weitere 21,2 Millionen US-Dollar

Parallel zum Bitcoin-Kauf meldete Cole neue Mittelzuflüsse aus der Ausübung von Warrants. Diese begann demnach in der vergangenen Woche und brachte Strive bislang einen Bruttoerlös von 21,2 Millionen US-Dollar.

„Die Ausübung der Warrants begann in der vergangenen Woche und generierte einen Bruttoerlös von 21,2 Millionen US-Dollar. Unter Einbeziehung dieser Erlöse stammen 57,7 Prozent des insgesamt aufgenommenen Kapitals aus SATA.“

Cole stellte keinen direkten Zusammenhang zwischen den Warrant-Erlösen und dem jüngsten Bitcoin-Kauf her. Die 21,2 Millionen US-Dollar entsprechen rechnerisch knapp einem Fünftel des Kaufvolumens, zeigen aber, dass Strive weiterhin zusätzliches Eigenkapital mobilisieren kann.

SATA wird zum wichtigsten Finanzierungskanal

SATA ist die börsennotierte Vorzugsaktie von Strive, über die das Unternehmen Kapital von Anlegern einwirbt. Die Wertpapierstruktur zahlt tägliche Dividenden und soll Strive eine dauerhafte Finanzierungsquelle für seine Kapitalstrategie verschaffen.

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Das Unternehmen beschreibt sein Geschäftsmodell folgendermaßen:

„Strive ist ein strukturiertes Finanzunternehmen und institutioneller Vermögensverwalter mit Fokus auf disziplinierte Kapitalallokation und langfristige Wertschöpfung. Mit Bitcoin als Mindesthürde für den Kapitaleinsatz will Strive die Zahl der Bitcoin je Aktie steigern und Bitcoin langfristig übertreffen.“

Dass mittlerweile 57,7 Prozent des aufgenommenen Kapitals auf SATA entfallen, verdeutlicht die wachsende Bedeutung der Vorzugsaktie. Sie ist allerdings nicht unmittelbar durch Strives Bitcoin-Bestand besichert. SATA-Inhaber besitzen lediglich einen bevorzugten Anspruch auf die verbleibenden Vermögenswerte des Unternehmens.

Wie wir berichteten, hat auch Strategy seine Bitcoin-Reserve in der vergangenen Woche aufgestockt und 950 BTC für 75,7 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 79.670 US-Dollar erworben. Das von Michael Saylor mitgeprägte Unternehmen hält damit insgesamt 846.000 BTC.