Strive hat in der vergangenen Woche 3.311 Bitcoin für rechnerisch rund 279,8 Millionen US-Dollar gekauft. Der an der Nasdaq gelistete Konzern erhöhte seinen Bestand auf 32.773 BTC und meldete gleichzeitig erhebliche Kapitalzuflüsse aus der Ausübung von Warrants.

Strive erhöht Bitcoin-Bestand um mehr als elf Prozent

Wie aus der SEC-Meldung vom 13. Oktober hervorgeht, erfolgten die Käufe zwischen dem 5. und 9. Oktober. Der durchschnittliche Kaufpreis lag einschließlich Gebühren und Ausgaben bei rund 84.500 Dollar je Bitcoin.

Matt Cole, Chairman und CEO von Strive, erklärte am Dienstag auf X:

„Vergangene Woche kaufte Strive 3.311 BTC und erhöhte den Gesamtbestand auf 32.773. Warrants im Wert von 208 Millionen Dollar wurden ausgeübt.“

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Laut Cole sind noch rund 15,3 Millionen Warrants offen. Die Ausübungsfrist endet am 13. Oktober um 17 Uhr US-Ostküstenzeit, also um 23 Uhr MESZ. Damit steht kurzfristig fest, wie viel zusätzliches Kapital über diese Instrumente zufließen kann.

Parallel zum Bitcoin-Kauf stiegen die liquiden Mittel innerhalb der Berichtswoche von 284,7 auf 310,3 Millionen Dollar. Der Bitcoin-Bestand wuchs gegenüber dem 2. Oktober um 11,24 Prozent.

Für Aktionäre fällt der Zuwachs je Aktie geringer aus. Die ausgewiesene Zahl der Stammaktien erhöhte sich von rund 100,94 auf 110,39 Millionen, ein Plus von 9,36 Prozent. Auf dieser Basis nahm der Bitcoin-Bestand je Stammaktie rechnerisch um rund 1,72 Prozent zu. Diese Berechnung berücksichtigt keine weitere Verwässerung durch offene Warrants oder Mitarbeitervergütungen.

SATA erhält verbindliche Ausgabepreisgrenze

Strive änderte zugleich die Bedingungen seiner unter dem Kürzel SATA gehandelten Vorzugsaktie. Nach einer weiteren SEC-Meldung darf das Unternehmen neue SATA-Aktien künftig nur zu mindestens 100 Dollar je Aktie verkaufen. Die Grenze gilt vor Abzug von Provisionen, Gebühren und sonstigen Ausgabekosten.

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Bislang war dies eine angekündigte Unternehmenspolitik. Nun ist die Vorgabe verbindlich in den maßgeblichen Emissionsbedingungen verankert. Sie betrifft den Verkauf durch Strive und garantiert keinen Mindestkurs im Börsenhandel.

Der jährliche Dividendensatz für SATA bleibt ab November bei 13 Prozent. Für die 19 Geschäftstage des Monats wurden tägliche Ausschüttungen von 0,0571 Dollar je Aktie beschlossen, insgesamt 1,0849 Dollar.

Die neuen Bedingungen ermöglichen grundsätzlich auch Wochenendzahlungen, sofern die zuständigen Markt- und Abwicklungsinstitutionen dies künftig zulassen. Kurzfristig erwartet Strive jedoch keine Änderung des Zahlungsrhythmus.

Für die weitere Bitcoin-Akkumulation ist zunächst das Ende der Warrant-Frist relevant. Die verbindliche SATA-Preisgrenze setzt daneben einen festen Rahmen für künftige Kapitalaufnahmen über die Vorzugsaktie.