In diesem IOTA Wallet Guide stellen wir dir die zehn relevantesten Wallets für IOTA vor: von Hardware-Lösungen wie dem Ledger Nano Gen5 und dem Trezor Safe 7 über die offizielle IOTA Wallet bis hin zu Mobile- und EVM-Wallets.
Jede Wallet erhält einen ausführlichen Test mit konkreten Funktionen sowie individuellen Vor- und Nachteilen. Im folgenden Inhaltsverzeichnis springst du per Klick direkt zum gewünschten Abschnitt.
Inhaltsverzeichnis öffnen
- IOTA Wallet Vergleich: Die 10 besten Wallets
- Wichtig vorab: IOTA Layer 1 vs. IOTA EVM
- Ledger Nano Gen5: Der Testsieger für natives IOTA
- Trezor Safe 7: Quantensichere Hardware für die IOTA EVM
- OneKey: Die sicherheitsbewusste Hardware-Alternative
- Offizielle IOTA Wallet: Der Firefly-Nachfolger
- IOTA Wallet Dashboard: Das Tool für Migration & Vesting
- Nightly Wallet: Die mobile Lösung für unterwegs
- Bloom Wallet: Die Desktop-Wallet fürs Shimmer-Umfeld
- MetaMask: Der Standard für die IOTA EVM
- Rabby Wallet: Stark in Kombination mit dem Trezor
- Klever Wallet: Der Multichain-Allrounder
- IOTA Wallet erstellen: Schritt für Schritt
- Was ist mit Firefly?
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit
IOTA Wallet Vergleich: Die 10 besten Wallets
Die folgende Übersicht zeigt dir auf einen Blick, welche Wallet welche IOTA-Ebene abdeckt und wofür sie sich am besten eignet. Details und Vor-/Nachteile findest du in den einzelnen Tests darunter.
Wichtig vorab: IOTA Layer 1 vs. IOTA EVM
Diese Trennung erklärt, warum es „die eine” IOTA Wallet nicht gibt. Wer native IOTA halten, senden und staken möchte, braucht eine Layer-1-fähige Wallet wie den Ledger Nano Gen5 oder die offizielle IOTA Wallet. Wer dagegen auf der IOTA EVM mit DeFi-Anwendungen und Smart Contracts arbeitet, nutzt eine EVM-Wallet wie MetaMask oder Rabby, die sich auch mit einem Trezor Safe 7 absichern lässt.
Zwischen beiden Ebenen kannst du über die von der IOTA Foundation bereitgestellte EVM-Bridge Token transferieren. Behalte im Kopf, in welchem Netzwerk du dich gerade bewegst, denn das Senden an die falsche Ebene gehört zu den häufigsten und teuersten Fehlern im IOTA-Ökosystem.
Ledger Nano Gen5: Der Testsieger für natives IOTA

Der Ledger Nano Gen5 wurde am 23. Oktober 2025 auf dem Ledger Op3n in Paris vorgestellt und ist zum unverbindlichen Preis von 179 US-Dollar erhältlich. Er füllt die Lücke zwischen den klassischen Nano-Modellen (S Plus, X) und den Premium-Touchscreen-Geräten Flex und Stax: Er übernimmt Touchscreen und lange Akkulaufzeit der Oberklasse, nutzt aber einen Kunststoffrahmen statt Metall, was den günstigeren Preis erklärt.
Für IOTA ist entscheidend, dass Ledger natives Layer-1-IOTA unterstützt. Du installierst dazu über Ledger Live die dedizierte IOTA-App auf dem Gerät (My Ledger → App-Katalog → „IOTA” → Install) und verbindest den Ledger anschließend mit der offiziellen IOTA Wallet. Dort fügst du unter „Add Profile” im Bereich Hardware Wallets deinen Ledger hinzu und importierst bis zu zehn Konten. Damit kannst du IOTA nicht nur sicher verwahren, sondern direkt aus der Cold-Storage-Umgebung heraus staken.
Sicherheitstechnisch bietet der Gen5 dasselbe hohe Niveau wie die teureren Modelle: ein CC-EAL6+-Secure-Element, Ledger OS und einen Secure Screen für Clear Signing. Bei IOTA signiert der Ledger ausschließlich die Transaktion; der IOTA-Seed und die privaten Schlüssel verlassen das Gerät zu keinem Zeitpunkt. Die 24-Wort-BIP39-Wiederherstellungsphrase leitet den IOTA-Seed deterministisch ab. Bei drei falschen PIN-Eingaben setzt sich das Gerät automatisch auf Werkseinstellungen zurück.
Zur Ausstattung gehören USB-C, Bluetooth (BLE 5.2) und NFC, eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden sowie der neue Ledger Recovery Key, eine PIN-geschützte NFC-Backup-Karte. Im Lieferumfang sind außerdem drei Recovery-Sheets für die 24 Wörter enthalten. Features wie Clear Signing und Transaction Check helfen, betrügerische Transaktionen früher zu erkennen.
Für wen geeignet? Für alle, die nennenswerte IOTA-Bestände langfristig und sicher verwahren und dabei staken möchten. Wer ausschließlich auf der IOTA EVM aktiv ist, kann den Ledger ebenfalls per MetaMask anbinden.
Trezor Safe 7: Quantensichere Hardware für die IOTA EVM

Der Trezor Safe 7 ist die neueste Generation des tschechischen Herstellers und laut Trezor das erste Hardware-Wallet mit quantum-ready Sicherheit. Für IOTA gilt eine klare Einschränkung, die du kennen musst: Auf der offiziellen Trezor-Coins-Seite ist als unterstütztes IOTA-Netzwerk ausschließlich die IOTA EVM gelistet. Als kompatible Wallet-Apps nennt Trezor MetaMask und Rabby. Eine native Unterstützung in der Trezor Suite gibt es nicht.
Konkret bedeutet das: Du verbindest deinen Trezor Safe 7 mit MetaMask oder Rabby, wechselst dort ins IOTA-EVM-Netzwerk und kannst so EVM-basierte IOTA-Assets sicher verwahren. Die privaten Schlüssel bleiben dabei auf dem Trezor und verlassen ihn nie. Für native IOTA-Token auf Layer 1 oder fürs Staking brauchst du hingegen den Ledger Nano Gen5 oder die offizielle IOTA Wallet.
Beim Thema Sicherheit und Komfort spielt der Safe 7 seine Stärken aus. Er bietet volle iOS- und Android-Unterstützung, ein transparentes Secure Element und quantum-ready Sicherheit. Sowohl die Bluetooth- als auch die USB-C-Verbindung sind über das Trezor Host Protocol (THP) abgesichert, das jeden Befehl und jede Transaktion verschlüsselt, sodass niemand Nachrichten abfangen oder manipulieren kann. Als kompatible Geräte für IOTA nennt Trezor den Safe 7 sowie Safe 5 und Safe 3.
Für wen geeignet? Für Nutzer, die primär auf der IOTA EVM unterwegs sind, DeFi und Smart Contracts nutzen und dabei Wert auf Open Source, iOS-Support und zukunftssichere Verschlüsselung legen. Wer native IOTA staken will, ist hier falsch.
OneKey: Die sicherheitsbewusste Hardware-Alternative

OneKey positioniert sich als sicherheitsbewusste Alternative im Hardware-Segment und ist auf IOTA Rebased ausgerichtet. Die Geräte nutzen ein EAL6+-Secure-Element und öffentliche Firmware-Verifizierung und haben unabhängige Prüfungen durchlaufen. Das reduziert Lieferketten- und Firmware-Manipulationsrisiken bei der langfristigen IOTA-Verwahrung.
Das Kernmerkmal ist SignGuard, OneKeys Signatur-Schutzsystem. Es parst Transaktionen vor dem Signieren und gibt Echtzeit-Risikohinweise. Der Clou ist die doppelte Parsing-Ebene: Die App zeigt eine menschenlesbare Zusammenfassung, und das Gerät zeigt sie ebenfalls, bevor du bestätigst. Das halbiert laut OneKey das Blind-Signing-Risiko, was bei komplexen Staking- oder Tokenisierungs-Abläufen auf IOTA Rebased besonders relevant ist. Der OneKey Pro ergänzt einen Farb-Touchscreen und Kamera-Scanning für Air-Gapped-Signieren.
Für wen geeignet? Für sicherheitsbewusste Nutzer, die Wert auf maximale Transaktionstransparenz und Anti-Phishing-Schutz legen und eine Alternative zu Ledger und Trezor suchen.
Offizielle IOTA Wallet: Der Firefly-Nachfolger

Nach dem Rebased-Upgrade hat die IOTA Foundation Firefly durch die neue IOTA Wallet ersetzt. Sie funktioniert über alle Chromium-basierten Browser, also Chrome, Edge, Brave und Opera. Eine native iOS-App gibt es nicht. Als Self-Custody-Lösung kontrollierst nur du deine Schlüssel; beim Anlegen erhältst du eine 24-Wörter-Wiederherstellungsphrase, und bestehende Nutzer können per Phrase, privatem Schlüssel oder Stronghold-Datei importieren.
Funktional bietet die Wallet Senden und Empfangen von Token und NFTs, eine Aktivitätsübersicht mit Anbindung an den IOTA Explorer sowie integriertes Staking. Beim Staking delegierst du deine IOTA an einen Validator; die Mindestmenge beträgt 1 IOTA, es gibt keine feste Sperrfrist und Belohnungen werden am Ende jeder 24-Stunden-Epoche verteilt. In Kombination mit einem Ledger kannst du staken, während die Schlüssel auf der Hardware bleiben.
Für wen geeignet? Für alle, die native IOTA am Desktop verwalten, staken und mit dApps interagieren möchten und eine offizielle, quelloffene Lösung bevorzugen.
IOTA Wallet Dashboard: Das Tool für Migration & Vesting

Das Dashboard richtet sich vor allem an Nutzer, die noch Guthaben aus der Zeit vor dem Rebased-Upgrade halten. Komplexere Asset-Strukturen wie NFTs, Aliases oder zeitgesperrte Assets müssen über den Migrationsprozess im Dashboard übertragen werden. Auch das Verfolgen von Vesting-Zeitplänen aus der Assembly-zu-IOTA-Umwandlung sowie das Verwalten von zeitgesperrtem (vested) Staking läuft hier.
Ein praktisches Werkzeug ist der Balance Finder, der alle deine Adressen und Guthaben aufspürt, gerade wenn Funds über viele Adressen verteilt sind. Da Dashboard und Extension auf dieselben Konten zugreifen, kannst du flexibel wechseln.
Für wen geeignet? Für alle, die aus Firefly/Stardust migrieren, Vesting-Pläne verfolgen oder erweiterte Verwaltungsfunktionen brauchen.
Nightly Wallet: Die mobile Lösung für unterwegs

Nightly ist vor allem für Nutzer interessant, die ihre IOTA unterwegs verwalten oder ohnehin Assets über mehrere Netzwerke hinweg halten. Als Self-Custody-Wallet behältst du die volle Kontrolle über deine Schlüssel, die Sicherung erfolgt über eine Wiederherstellungsphrase. Für die Interaktion mit dApps ist die Web-Variante praktisch, für den mobilen Alltag die App.
Für wen geeignet? Für mobile Nutzer und alle, die eine Multichain-Wallet mit IOTA-Support und dApp-Anbindung suchen. Für sehr große Bestände bleibt die Kombination aus offizieller Wallet und Ledger sicherer.
Bloom Wallet: Die Desktop-Wallet fürs Shimmer-Umfeld

Bloom wurde vom ehemaligen Firefly-Team rund um Charlie Varley entwickelt und baut auf der soliden Firefly-Grundlage auf. Ein Vorteil gegenüber dem alten Firefly: Bloom integriert IOTA und Shimmer direkt in einer App, während bei Firefly zwei getrennte Apps nötig waren. Auch Funktionen wie der Export der Transaktionshistorie, etwa für die Steuererklärung, sprechen für Bloom. In Sachen Sicherheit verweist Bloom auf Tests von AuditOne.
Wichtig zur Einordnung: Bloom war zum Start eine reine Desktop-App für Windows, macOS und Linux und stark auf Shimmer ausgerichtet. Wenn du eine Stronghold-Datei aus Bloom besitzt, kannst du damit nach dem Rebased-Upgrade in die offizielle IOTA Wallet migrieren.
Für wen geeignet? Für Nutzer mit Shimmer-Bezug und alle, die eine Desktop-Wallet mit Transaktionsexport bevorzugen. Prüfe vor der Nutzung den aktuellen Support-Status auf der Bloom-Website.
MetaMask: Der Standard für die IOTA EVM

Nach dem Rebased-Launch nahm die IOTA EVM am selben Tag den Betrieb wieder auf, und Nutzer können MetaMask nahtlos weiterverwenden, um mit der EVM zu interagieren. Du fügst dazu das IOTA-EVM-Netzwerk in MetaMask hinzu und kannst anschließend EVM-basierte IOTA-Assets verwalten. Über die von der IOTA Foundation bereitgestellte EVM-Bridge transferierst du Token zwischen Layer 1 und der EVM.
Ein wichtiger Hinweis: MetaMasks Standardanzeige ist auf EVM-Abläufe optimiert und zeigt bei komplexen Contract-Calls teils nur begrenzte Details, sodass ein Blind-Signing-Risiko bleibt, sofern du keine zusätzlichen Prüfwerkzeuge nutzt. In Kombination mit einem Hardware-Wallet wie Trezor Safe 7 oder Ledger reduzierst du dieses Risiko deutlich.
Für wen geeignet? Für alle, die auf der IOTA EVM DeFi nutzen und mit Smart Contracts arbeiten. Idealerweise kombiniert mit einem Hardware-Wallet.
Rabby Wallet: Stark in Kombination mit dem Trezor

Rabby ist auf mehr Transparenz bei Transaktionen ausgelegt und zeigt vor der Bestätigung eine übersichtliche Vorschau der erwarteten Bilanzänderungen. Das kann helfen, unerwartete oder betrügerische Transaktionen früher zu erkennen, ein Vorteil gegenüber der teils knappen Standardanzeige anderer EVM-Wallets. Für IOTA nutzt du Rabby auf der EVM-Ebene, wahlweise abgesichert durch einen Trezor Safe 7.
Für wen geeignet? Für EVM-Nutzer, die eine sicherheitsbewusste MetaMask-Alternative mit klarer Transaktionsvorschau suchen und ihren Trezor auf der IOTA EVM einsetzen möchten.
Klever Wallet: Der Multichain-Allrounder

Klever richtet sich an Nutzer, die viele verschiedene Kryptowährungen an einem Ort verwalten möchten, und unterstützt über 40 Blockchains. Du kannst IOTA über die Klever-Extension oder die App halten, senden und empfangen, wobei dieselbe 24-Wörter-Phrase geräteübergreifend funktioniert. Klever bietet zudem eine optionale Hardware-Komponente (KleverSafe).
Wichtig zur Einordnung: Klever unterstützt laut eigenen Angaben kein IOTA-Staking, wohl aber Staking für andere Kryptowährungen. Für das native IOTA-Staking bleibt die offizielle IOTA Wallet die richtige Wahl.
Für wen geeignet? Für Multichain-Nutzer, die IOTA neben vielen anderen Coins bequem in einer App halten und dabei mobil arbeiten möchten.
IOTA Wallet erstellen: Schritt für Schritt
Die Einrichtung der offiziellen IOTA Wallet gelingt in wenigen Minuten. So gehst du vor:
1. Installation. Öffne einen Chromium-Browser (Chrome, Edge, Brave) und installiere die IOTA Wallet aus dem Chrome Web Store. Prüfe, dass als Herausgeber die IOTA Foundation angegeben ist.
2. Profil anlegen. Starte die Extension, klicke „Get Started”, wähle „Create a new wallet” und anschließend die Mnemonic-Variante. Vergib ein starkes Passwort.
3. Wiederherstellungsphrase sichern. Notiere die 24 Wörter in der richtigen Reihenfolge auf Papier oder Metall. Niemals als Foto oder in der Cloud speichern.
4. Optional: Ledger verbinden. Installiere über Ledger Live die IOTA-App auf dem Ledger Nano Gen5 und binde ihn unter „Add Profile” als Hardware Wallet ein.
5. Testtransaktion. Sende zuerst einen kleinen Betrag und prüfe die Empfängeradresse sorgfältig, bevor du größere Summen bewegst.
6. Netzwerk beachten. Achte bei jeder Transaktion darauf, ob du auf Layer 1 oder der IOTA EVM unterwegs bist.
Was ist mit Firefly?
Firefly war über Jahre die zentrale IOTA-Wallet. Mit dem Rebased-Upgrade wurde sie abgelöst. Deine Token sind dabei nicht verloren, da sie im Netzwerk und nicht in der App gespeichert sind. Nach dem Import nutzt du den Balance Finder im Dashboard, um alle Adressen und Guthaben zu finden. Falls du noch Firefly verwendest, ist die Migration der wichtigste nächste Schritt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist die beste IOTA Wallet?
Für die langfristige, sichere Verwahrung von nativem IOTA inklusive Staking ist der Ledger Nano Gen5 in Kombination mit der offiziellen IOTA Wallet die beste Wahl. Für den täglichen Desktop-Einsatz eignet sich die offizielle IOTA Wallet als Browser-Extension, für unterwegs Nightly. Wer auf der IOTA EVM aktiv ist, nutzt MetaMask oder Rabby, idealerweise mit einem Trezor Safe 7 abgesichert. Die richtige Wahl hängt also davon ab, ob du auf Layer 1 oder der EVM arbeitest und wie hoch dein Bestand ist.
Unterstützt der Trezor Safe 7 IOTA?
Ja, aber nur über die IOTA EVM. Trezor listet auf seiner offiziellen Coins-Seite ausschließlich die IOTA EVM als unterstütztes Netzwerk und nennt MetaMask und Rabby als kompatible Wallet-Apps. Für natives IOTA auf Layer 1 oder fürs Staking ist der Trezor Safe 7 nicht geeignet. Dafür brauchst du den Ledger Nano Gen5 oder die offizielle IOTA Wallet. Wer also DeFi auf der IOTA EVM betreibt, kann den Trezor gut nutzen, für reine Layer-1-Verwahrung jedoch nicht.
Kann ich mit dem Ledger Nano Gen5 IOTA staken?
Ja. Der Ledger Nano Gen5 unterstützt natives IOTA auf Layer 1. Du installierst die IOTA-App über Ledger Live, verbindest den Ledger mit der offiziellen IOTA Wallet und kannst dann direkt aus der Wallet heraus staken, während deine privaten Schlüssel sicher auf dem Gerät bleiben. Die Mindestmenge fürs Staking beträgt 1 IOTA, und es gibt keine feste Sperrfrist. So kombinierst du die Sicherheit der Cold Storage mit den Staking-Belohnungen des Netzwerks.
Was ist der Unterschied zwischen IOTA Layer 1 und IOTA EVM?
Layer 1 ist das native IOTA-Netzwerk, auf dem du IOTA-Token hältst, sendest und staken kannst. Die IOTA EVM ist eine Layer-2-Ebene für Ethereum-kompatible Smart Contracts. Für Layer 1 nutzt du die offizielle IOTA Wallet oder den Ledger, für die EVM MetaMask oder Rabby. Beide Ebenen sind über eine Bridge verbunden. Achte beim Senden immer auf das richtige Netzwerk, da das Senden an die falsche Ebene zu Verlusten führen kann.
Ist die offizielle IOTA Wallet kostenlos?
Ja, die offizielle IOTA Wallet ist kostenlos und quelloffen. Du zahlst nur die üblichen Netzwerkgebühren. Die Wallet wird von der IOTA Foundation entwickelt und als Browser-Extension für Chromium-Browser bereitgestellt. Kosten entstehen erst, wenn du zusätzlich ein Hardware-Wallet wie den Ledger Nano Gen5 (179 $) anschaffst, was für die sichere Verwahrung größerer Beträge empfehlenswert ist.
Gibt es eine IOTA Wallet fürs iPhone?
Die offizielle IOTA Wallet ist als Browser-Extension konzipiert und bietet keine native iOS-App. Für die mobile Nutzung auf dem iPhone kannst du auf Nightly oder Klever ausweichen, die IOTA als App unterstützen. Auch der Trezor Safe 7 bietet über Bluetooth volle iOS-Unterstützung, allerdings nur für die IOTA EVM. Installiere Apps stets nur aus offiziellen Quellen und sichere deine Wiederherstellungsphrase offline.
Wie sichere ich meine IOTA am besten?
Die sicherste Methode ist ein Hardware-Wallet. Für natives IOTA der Ledger Nano Gen5 mit der offiziellen IOTA Wallet, für die IOTA EVM ein Trezor Safe 7 oder OneKey mit MetaMask beziehungsweise Rabby. So bleiben deine Schlüssel offline. Ergänzend sicherst du deine 24-Wörter-Phrase offline auf Papier oder Metall, hältst deine Software aktuell und prüfst jede Transaktion sorgfältig auf der Gerätanzeige.
Kann ich meine alte Firefly Wallet noch nutzen?
Nein, Firefly ist nach dem Rebased-Upgrade nicht mehr mit dem IOTA-Mainnet kompatibel. Du greifst weiterhin auf deine Token zu, indem du zur offiziellen IOTA Wallet migrierst und deine 24-Wörter-Phrase, deinen privaten Schlüssel oder deine Stronghold-Datei importierst. Anschließend nutzt du den Balance Finder im Dashboard, um alle Adressen zu finden. Deine Token gehen nicht verloren, da sie im Netzwerk gespeichert sind.
Dein IOTA-Wallet sollte die Kryptowährung nativ unterstützen
Die IOTA-Wallet-Landschaft ist seit dem Rebased-Upgrade zweigeteilt: Layer 1 für native Token und Staking, IOTA EVM für Smart Contracts. Welche Wallet die richtige ist, hängt davon ab, auf welcher Ebene du unterwegs bist. Für die reine Verwahrung und Staking führt an einer Layer-1-Lösung wie Ledger plus offizieller IOTA Wallet kein Weg vorbei. Für DeFi auf der EVM sind MetaMask und Rabby gesetzt, idealerweise per Hardware abgesichert. Mobile Nutzer greifen zu Nightly oder Klever, Migranten aus Firefly und Shimmer zum Dashboard beziehungsweise Bloom.
Unabhängig von der Wallet gilt: Schütze deine 24-Wörter-Phrase, prüfe jede Transaktion und setze bei größeren Beständen auf Hardware. Wenn du dich darüber hinaus mit anderen Coins beschäftigst, findest du in unseren Guides zu Bitcoin Wallet, Ethereum Wallet und Solana Wallet weiterführende Empfehlungen.
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