Bitcoin hat am 23. September ein bullisches technisches Signal geliefert, das zuletzt 2023 auftrat: Der gleitende 30-Tage-Durchschnitt ist wieder über den 50-Wochen-Durchschnitt gestiegen. Glassnode-Mitbegründer Rafael Schultze-Kraft sieht darin die Bestätigung des Bitcoin-Bullenmarktes.
Schultze-Kraft schrieb am Mittwoch auf X:
„Bei Bitcoin gibt es ein bullisches Bestätigungssignal. Der 30-Tage-Durchschnitt hat heute erstmals seit 2023 den 50-Wochen-Durchschnitt zurückerobert. Frühere Kreuzungen bestätigten einen Bullenmarkt.“

Der Vergleich stellt die jüngere Kursdynamik einem langfristigen Trend gegenüber. Übersteigt der 30-Tage-Durchschnitt die 50-Wochen-Linie, hat die Erholung genug Gewicht gewonnen, um auch den langfristigen Trend zu übertreffen.
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Die obige Glassnode-Grafik markiert sechs frühere Fälle: Juni 2012, Oktober 2015, Mai 2019, Januar und Mai 2020 sowie März 2023.
Bitcoin lag nach einem Jahr im Durchschnitt beim 3,3-Fachen
In einem zweiten Beitrag erklärte Schultze-Kraft die historische Bedeutung des Signals:
„So entwickelte sich der Kurs nach jeder Kreuzung, jeweils auf den Signaltag ausgerichtet. Ein Jahr später lag Bitcoin im Median beim 3,3-Fachen, und selbst der schwächste Verlauf lag 50 Prozent im Plus. Nach zwei Jahren lag der Median beim 7-Fachen.“

Die Kursgrafik setzt den Bitcoin-Preis am Signaltag jeweils gleich eins. Nach 720 Tagen reichten die Ergebnisse vom 3,1-Fachen nach dem Signal im März 2023 bis zum 90,3-Fachen nach dem Signal im Juni 2012.
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Die große Spanne zeigt, wie unterschiedlich sich die Kurse entwickelten. Und der Trend zeigt auch, dass die parabolische Performance von Bitcoin mit jedem Zyklus abgenommen hat.
Nach der Kreuzung im Juni 2012 stieg Bitcoin auf das 90,3-Fache des Kurses am Signaltag, nach jener im Oktober 2015 auf das 18,7-Fache. Auf das Signal vom Mai 2019 folgte ein Anstieg auf das 9,1-Fache. Die beiden Kreuzungen im Januar und Mai 2020 brachten jeweils das 4,9- beziehungsweise 3,2-Fache, während Bitcoin zwei Jahre nach dem Signal vom März 2023 beim 3,1-Fachen lag.
Der Weg dorthin verlief nicht immer nur aufwärts. Nach der Kreuzung im Januar 2020 fiel Bitcoin beispielsweise während des Covid-Crashs zeitweise unter den Kurs vom Signaltag. Zudem stammen zwei der sechs Fälle aus dem Jahr 2020 und stehen damit nicht für sechs voneinander unabhängige Marktzyklen. Dennoch reiht sich das Signal in andere Bestätigungen des Bitcoin-Bullenmarktes ein.
Wie wir berichteten, hat der BTC-Kurs am 20. September erstmals seit 45 Wochen einen Wochenschluss über dem gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt erreicht. Laut Galaxy-Research-Chef Alex Thorn galt die Rückeroberung des gleitenden 50-Wochen-Durchschnitts historisch gesehen als starke Bestätigung dafür, dass die Tiefststände des Bärenmarktes erreicht sind.












