Die Adoption von Bitcoin und Kryptowährungen schreitet weltweit deutlich schneller voran als noch 2025. In den letzten 6 Monaten sind vor allem Banken dazu übergegangen, ihren Kunden den direkten Kauf und die Verwahrung von Kryptowährungen zu ermöglichen. Jetzt ist auch die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) diesen Schritt gegangen.

Bitcoin und Krypto für 18 Millionen Kunden

RBI gab vor wenigen Stunden bekannt, dass in Kooperation mit Bitpanda das eigene Bankennetzwerk in Zentral- und Osteuropa ausgebaut werden soll. Über Bitpanda Enterprise werden regionale Banken zukünftig Bitcoin, ETH, SOL und Litecoin in ihre Banking-Angebote integrieren.

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Die Vereinbarung ist allerdings kein offizieller Produktstart in allen Banken des Unternehmens. RBI baut im ersten Schritt den gemeinsamen technischen Rahmen auf. Bitpanda führt dazu aus:

“Bei der Zusammenarbeit geht es nicht darum, ein einheitliches Produkt gleichzeitig in der gesamten CEE-Region einzuführen. Stattdessen entsteht eine Infrastruktur.”

Technisch übernimmt Bitpanda Enterprise den Unterbau für den Handel mit Kryptowährungen. Lokale RBI-Banken müssen deswegen keine vollständige Krypto-Infrastruktur für Handel, Liquidität und andere zentrale Prozesse selbst entwickeln. Für Kunden soll der Zugang wiederum innerhalb der bereits genutzten Bankumgebung möglich werden.

Neu ist dieser Ansatz für Raiffeisen nicht. Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien integrierte bereits 2024 über Bitpanda den Handel mit Kryptowährungen in ihr digitales Banking. Die nun geschlossene Vereinbarung überträgt dieses Modell auf einen deutlich größeren Teil der RBI-Gruppe.

RBI-Chef Michael Höllerer erklärt, dass die Nachfrage nach Bitcoin in den letzten 12 Monaten stark gestiegen ist:

“Als kundenorientierte Bank sind wir bestrebt, die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen.”

Der Bankkonzern betreut insgesamt 18 Millionen potenzielle Kunden und damit auch potenzielle neue Käufer von Kryptowährungen. Darüber hinaus geht aus einer aktuellen 13-F-Meldung bei der SEC hervor, dass RBI MSTR-Aktien im Wert von 554.000 USD hält und damit ebenfalls indirekt auf einen steigenden Bitcoin-Kurs setzt.

Immer mehr Banken integrieren Kryptowährungen

Neben RBI gibt es zahlreiche weitere Banken, die Kryptowährungen in ihre Dienstleistungen integrieren. Vor weniger als 14 Tagen gab die Deutsche Bank bekannt, bis zum Ende dieses Jahres den Handel mit Kryptowährungen ebenfalls für ihre Kunden zu ermöglichen.

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Neben der Deutschen Bank gehen auch deutsche Sparkassen dazu über, ihren Kunden ab Oktober den Handel mit Kryptowährungen anzubieten. Auch aus der Schweiz gibt es starke Fortschritte bei der Adoption. Die Schweizer Kantonalbank wird ebenfalls ab Mitte Oktober den Handel mit Bitcoin, Ethereum, Solana und Litecoin für ihre Kunden starten.