Die Schweizer Kantonalbank BancaStato erweitert ihr Anlageangebot um digitale Vermögenswerte. Privat- und Firmenkunden können Bitcoin, Ethereum, Solana und Litecoin künftig direkt über das bestehende E-Banking kaufen, verkaufen und verwahren.

Möglich wird das Angebot durch eine Zusammenarbeit mit der Digital-Asset-Bank Sygnum. Die Infrastruktur wurde in die Kernbankenplattform von Avaloq eingebunden, die BancaStato bereits nutzt.

Für Kunden ändert sich dadurch wenig am gewohnten Ablauf. Transaktionen werden innerhalb derselben Banking-Umgebung abgewickelt, in der auch traditionelle Vermögenswerte wie Aktien verwaltet werden.

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Integration statt eigener Krypto-Infrastruktur

Anstatt eine eigene Handels- und Verwahrungslösung aufzubauen, setzt BancaStato auf die bestehende Infrastruktur von Sygnum. Die Bank reduziert damit den technischen und regulatorischen Aufwand, während Handel, Verwahrung und Abwicklung über einen spezialisierten Anbieter erfolgen.

Zum Start umfasst das Angebot vier Kryptowährungen. Kauf– und Verkaufsaufträge können sowohl über feste Stückzahlen als auch über einen definierten Geldbetrag ausgeführt werden. Die Verwahrung erfolgt innerhalb der institutionellen Custody-Lösung von Sygnum.

Die BancaStato verwaltet derzeit ein Kundenvermögen von rund 23,4 Milliarden CHF und zählt zu den größten Finanzinstituten im Kanton Tessin.

Deutsche Sparkassen öffnen sich für Bitcoin und Kryptowährungen

Wie wir bereits berichteten wollen den Kryptohandel ab Mitte Oktober 2026 schrittweise in ihre Apps integrieren. Zuvor ist ab Mitte September eine interne Testphase geplant. Angeboten werden sollen Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und Polygon.

Die technische und regulatorische Abwicklung übernimmt die DekaBank unter der Marke „Krypto powered by Deka“. Handel, Verwahrung und Benutzeroberfläche werden zentral bereitgestellt. Für die Liquidität arbeitet die DekaBank mit Boerse Stuttgart Digital zusammen. Pro Transaktion soll neben dem Spread eine Gebühr von 0,99 Euro anfallen.

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Ob Kunden tatsächlich im Oktober Zugang erhalten, hängt von ihrer regionalen Sparkasse ab. Jedes Institut entscheidet selbst über die Freischaltung, weshalb kein bundesweit einheitlicher Start zu erwarten ist.

Die Sparkassen arbeiten seit 2021 an einem Kryptoangebot. Nach früherer Ablehnung änderte der Verband 2025 seine Position und verwies auf Kundennachfrage sowie den europäischen MiCAR-Rahmen. Eine Beratung zu Kryptowährungen ist dennoch nicht vorgesehen.