In einem neuen Update gab der französische Hardware-Wallet-Hersteller Ledger bekannt, dass ab sofort Shielded Zcash Transactions in der Desktop-Wallet-App integriert sind. Nutzer können damit ZEC über geschützte Adressen verwalten und Transaktionen durchführen, ohne zentrale Server mit den dafür relevanten privaten Daten zu versorgen.

Zcash-Daten bleiben auf dem Rechner des Nutzers

Bei Shielded Transactions werden Absender, Empfänger und Transaktionsbeträge mithilfe von Zero-Knowledge-Technologie vor der öffentlichen Einsicht auf der Blockchain geschützt. Für eine Wallet bedeutet das allerdings zusätzlichen technischen Aufwand.

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Ledger führt das notwendige Scanning deshalb lokal auf dem Rechner aus. Auch der sogenannte Unified Viewing Key, mit dem eine Wallet relevante geschützte Transaktionen erkennen und den eigenen Kontostand bestimmen kann, bleibt nach Angaben von Sicherheitschef Guillemet auf dem Gerät des Nutzers und wird nicht an Ledger übertragen:

“Wenn es um das Signieren der TX geht, wird der ZKP auf deinem Rechner berechnet – mit Ironwood geht das jetzt deutlich schneller 🚀. Anschließend wird die Transaktion direkt auf deinem Gerät signiert, auf einem Bildschirm, dem du vertrauen kannst.”

Auch die Erstellung der eigentlichen Transaktion erfolgt lokal. Damit unterscheidet sich das Verfahren von Wallet-Modellen, bei denen Teile der Blockchain-Auswertung über Server des Anbieters laufen.

Für die Signierung wird der erforderliche Zero-Knowledge-Proof ebenfalls auf dem Rechner berechnet. Erst anschließend wird die vorbereitete Transaktion an das Ledger-Hardwaregerät weitergegeben und dort signiert. Der private Schlüssel verlässt das Hardware-Wallet damit weiterhin nicht.

Wichtig ist hierbei, dass die Ledger Wallet App auf dem neuesten Stand ist:

“Stelle sicher, dass deine Ledger Wallet Desktop-Anwendung und die Zcash-App auf dem neuesten Stand sind – dann kannst du problemlos mit Ironwood interagieren!”

Ironwood beschleunigt die Berechnung der Zcash-Proofs

Die Umsetzung greift zugleich auf technische Änderungen des Zcash-Netzwerks zurück. Guillemet verweist dabei insbesondere auf Ironwood, wodurch die Berechnung der Zero-Knowledge-Proofs inzwischen deutlich schneller ablaufen soll.

Gerade für Desktop-Wallets ist das relevant. Shielded Zcash Transactions benötigen mehr Rechenarbeit als gewöhnliche transparente Blockchain-Transaktionen, weil vor der Signierung kryptografische Nachweise erzeugt werden müssen.

Nutzer müssen für die neue Funktion sowohl Ledger Wallet Desktop als auch die Zcash-App auf ihrem Hardwaregerät auf den aktuellen Stand bringen. Danach können sie mit der von Ledger unterstützten Ironwood-Implementierung und geschützten Zcash-Transaktionen interagieren.

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Zcash erreichte vor 12 Stunden ein neues Allzeithoch von 1.645,23 USD, steht zum Redaktionszeitpunkt jedoch bei 1.520,14 USD. Der Kryptomarkt nähert sich einer leichten Konsolidierungsphase, die für einen nachhaltigen, langfristigen Bullenmarkt gesund ist.