Strive hat weitere 124 Bitcoin für rund zehn Millionen US-Dollar gekauft und seinen Bestand auf 43.124 BTC erhöht. Erstmals nutzte das Unternehmen dafür auch sein neues SATS-ATM-Programm, während der Großteil der Kaufmittel aus vorhandenen Barmitteln stammte.

Strive setzt Bitcoin-Käufe mit kleinerem Volumen fort

Die Käufe erfolgten zwischen dem 24. und 30. Oktober. Laut der am 2. November veröffentlichten SEC-Meldung lag der durchschnittliche Kaufpreis einschließlich Gebühren und Ausgaben bei rund 80.526 Dollar je Bitcoin. Matt Cole, Chairman und CEO von Strive, erklärte auf X:

„Strive hat 124 BTC für zehn Millionen Dollar zu durchschnittlichen Kosten von 80.526 Dollar je Bitcoin erworben und damit den Gesamtbestand auf 43.124 BTC erhöht. Der Großteil der Käufe wurde aus vorhandenen Barmitteln finanziert.“

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Das Kaufvolumen fällt deutlich kleiner aus als in der Vorwoche, für die Strive den Erwerb von 6.182 Bitcoin für 511,4 Millionen Dollar gemeldet hatte. Gegenüber den damals ausgewiesenen 43.000 BTC wächst der Bestand nun um knapp 0,29 Prozent.

Die Barmittel und Zahlungsmitteläquivalente sanken binnen einer Woche um 14 Millionen auf 490,4 Millionen Dollar. Hinzu kamen unverändert 505.000 STRC-Vorzugsaktien von Strategy, deren ausgewiesener Marktwert zum 30. Oktober rund 50,1 Millionen Dollar betrug.

SATS liefert erstmals Erlöse aus dem ATM-Programm

Zur Finanzierung schrieb Cole:

„Das SATS-ATM-Programm wurde erstmals genutzt. Auf dieses Programm entfielen 100 Prozent der wöchentlichen ATM-Erlöse.“

Die Prozentangabe beschreibt damit die Zusammensetzung der ATM-Erlöse. Sie bedeutet angesichts der überwiegenden Finanzierung aus Barmitteln keine vollständige Finanzierung des Bitcoin-Kaufs durch neue SATS-Platzierungen. Ein konkretes Erlösvolumen für das Programm nennt Cole in seinem Beitrag nicht.

Strive hatte den ATM-Rahmen über bis zu eine Milliarde Dollar am 26. Oktober angekündigt. Er ermöglicht laufende Verkäufe von SATS-Vorzugsaktien. Die Erlöse dürfen neben Bitcoin-Käufen unter anderem auch Betriebskapital, ertragbringende Anlagen, Aktienrückkäufe und Vorzugsdividenden finanzieren.

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Bereits am 20. Oktober hatte Strive die erste SATS-Emission abgeschlossen. Sie umfasste sieben Millionen Aktien zu je 90 Dollar und damit 630 Millionen Dollar vor Emissionskosten. SATS sieht kumulative Dividenden von jährlich 15 Prozent auf einen festgelegten Betrag von 100 Dollar je Aktie vor. Reguläre Zahlungstermine beginnen am 9. November an jedem Geschäftstag, sofern Ausschüttungen beschlossen werden und rechtlich verfügbare Mittel vorhanden sind.

Amplification Ratio liegt bei 62,7 Prozent

Cole beziffert die Amplification Ratio auf 62,7 Prozent. Strive definiert die Kennzahl in seiner SATS-Investorenpräsentation als Verhältnis von Vorzugskapital und Schulden zum Wert des Bitcoin-Bestands. Sie beschreibt die Kapitalstruktur und ist keine Renditekennzahl.

SATS steht im Rang hinter SATA und vor den Stammaktien. Während Strive für neue SATA-Platzierungen einen Mindestverkaufspreis von 100 Dollar festgeschrieben hat, besitzt SATS keine angestrebte Handelsspanne.

Mit dem erstmals genutzten SATS-ATM-Programm erweitert Strive seine laufende Kapitalbeschaffung. Wie viel zusätzliche Bitcoin-Nachfrage daraus entsteht, hängt von den tatsächlichen Platzierungen und der Mittelverwendung ab. Für Stammaktionäre stehen dem weiteren Bestandsaufbau die vorrangigen Ansprüche und laufenden Dividenden der Vorzugsaktien gegenüber.