- Donald Trump hat in neuen Ethikunterlagen Wertpapiergeschäfte mit Krypto-nahen Unternehmen wie Coinbase und Robinhood gemeldet.
- Die Unterlagen umfassen mehr als 3.000 Transaktionen auf über 100 Seiten, für die offenbar eine verspätete Meldung nachträglich gebührenpflichtig wurde.
Donald Trump hat neue Wertpapiertransaktionen offengelegt, darunter Geschäfte mit mehreren Krypto-nahen Unternehmen. In den Meldungen tauchen unter anderem Coinbase, Robinhood und Aktien aus dem Bitcoin-Mining-Sektor auf.
Krypto-Aktien erscheinen in neuen Ethikformularen
Die Angaben stammen aus zwei separaten 278-T-Formularen, die beim U.S. Office of Government Ethics eingereicht wurden. Solche Formulare erfassen Käufe oder Verkäufe von Wertpapieren über 1.000 Dollar, wenn sie für den meldenden Amtsträger selbst, den Ehepartner oder abhängige Familienmitglieder vorgenommen wurden.
Auffällig ist die Breite der gemeldeten Transaktionen. Die Unterlagen sollen mehr als 100 Seiten umfassen und über 3.000 Wertpapiergeschäfte aufführen. Trump wurde demnach eine verspätete Meldung zugerechnet, für die eine Gebühr festgesetzt und bezahlt wurde.
Für den Kryptomarkt ist besonders interessant, dass nicht nur klassische Aktien genannt werden, sondern auch Firmen, deren Geschäft eng mit digitalen Vermögenswerten verbunden ist.
Coinbase steht für regulierten Kryptohandel in den USA. Robinhood bietet ebenfalls Kryptohandel für Privatanleger an. Bitcoin-Mining-Aktien wiederum reagieren oft besonders stark auf BTC-Preis, Energiekosten und regulatorische Stimmung.
Politik, Märkte und Interessenkonflikte rücken näher zusammen
Die Offenlegung kommt in einer Phase, in der Krypto in Washington ohnehin stark politisiert ist. Gesetzesvorhaben zur Marktstruktur, Stablecoin-Regeln und der Zugang von Kryptofirmen zum traditionellen Finanzsystem werden derzeit intensiver diskutiert.
Wenn ein Präsident oder sein unmittelbares Umfeld Transaktionen mit Krypto-nahen Aktien meldet, wird daraus nicht automatisch ein Regelverstoß.
Aber es erhöht die Aufmerksamkeit für mögliche Interessenkonflikte. Gerade Coinbase, Robinhood und Mining-Firmen sind Unternehmen, deren Bewertungen stark von regulatorischen Entscheidungen abhängen können.







