Bitcoin ist gestern innerhalb weniger Minuten in einem Krypto-Blutbad von 79.800 USD abgestürzt und notierte zum Redaktionszeitpunkt bei 75.318,23 USD. Auslöser war ein massiver Abverkauf an den traditionellen Aktienmärkten im Umfang von 2,3 Billionen USD zur Eröffnung der US-Börsen. (Artikel geht nach dem Chart weiter)
Dabei fiel der Nasdaq um mehr als 5 %, der S&P500 gab 3 % nach. Zahlreiche KI-Aktien und Chiphersteller korrigierten ebenfalls stark: Nvidia fiel um 6 %, Micron Technology um 17 % und AMD sogar um 18 %. In der Folge stiegen defensive Aktien wie McDonald’s zeitweise um fast 10 %.

Trotz dieses Börsenbebens konnte sich Bitcoin oberhalb der 75.000-USD-Marke halten. Allerdings könnte Bitcoin und dem Kryptomarkt eine weitere, ausgedehnte Korrektur bevorstehen.
Der Nahe Osten wird zum Pulverfass für Bitcoin und den Kryptomarkt
Wie wir bereits in unserem Videoupdate berichteten, haben die USA eine neue Militärlieferung in Richtung Israel losgeschickt, die mehr als 25.000 Drohnen umfasst. Darüber hinaus waren im Nahen Osten noch nie so viele Soldaten stationiert wie derzeit. Diese Entwicklungen allein deuten auf eine weitere massive Eskalation hin.
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Erschwerend hinzu kommen weitere Aussagen von Präsident Trump: Er erklärte gegenüber Reuters, dass er jetzt, nach der donnernden Niederlage bei den US-Zwischenwahlen, nichts mehr zu verlieren habe und deshalb den Iran in einem „offenen Krieg mit allen Mitteln“ bekämpfen könnte. Zwei anonyme Quellen führen dazu aus:
„Er plant, den Iran zu bombardieren. Hört nicht auf das, was er sagt. Er hat damit nur wegen der Zwischenwahlen gewartet. Wir haben ihn gebeten, bis nach den Zwischenwahlen damit zu warten.
Trump neigt nun dazu, seinen Kurs noch zu verschärfen und einen Angriff tatsächlich durchzuführen.“
Trump selbst sagte vor wenigen Stunden gegenüber Axios:
„Ich würde es vorziehen, den Rest des Landes nicht zu zerstören, wenn es sich vermeiden lässt. Aber vielleicht werde ich dazu gezwungen sein. Ihr werdet es früh genug erfahren.“
Wenngleich es bislang keine offizielle Bestätigung möglicher Angriffsziele gibt, hat sich das Nachbarland Irak bereits auf mögliche Auswirkungen eines Angriffs auf iranische Atomanlagen vorbereitet.
Nach Angaben der irakischen Atomaufsichtsbehörde wurden entsprechende Notfallpläne ausgearbeitet. Zudem überwachen Strahlenfrühwarnsysteme entlang der iranischen Grenze die Radioaktivitätswerte, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Die Behörde rechnet im Zeitraum vom 7. bis 11. November 2026 mit möglichen Angriffen.
Es gibt unzählige weitere Berichte, die auf eine mögliche Eskalation an diesem Wochenende hindeuten. Das Worst-Case-Szenario wäre der Einsatz von Atomwaffen. Laut Tucker Carlson soll Trump von engen Vertrauten dazu gedrängt worden sein, diese gegen den Iran einzusetzen.
Institutionelle Anleger ziehen sich erneut zurück
Die Bitcoin-ETFs bluten weiter und verzeichneten gestern Abflüsse in Höhe von 430 Millionen USD. In den letzten vier Tagen flossen insgesamt mehr als 1,3 Milliarden USD aus den Fonds. Darüber hinaus steht der Ölpreis kurz vor einem möglichen Ausbruch, falls die Angriffe im Nahen Osten eskalieren.
Obwohl diese Entwicklungen die globalen Finanzmärkte stark belasten werden, zeigen historische Daten, dass sich Bitcoin und der Kryptomarkt in den nächsten zwölf Monaten wieder erholen werden.
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Laut einer neuen Studie von CoinDesk ist der Bitcoin-Kurs in den zwölf Monaten nach den US-Zwischenwahlen historisch um durchschnittlich 53,7 % gestiegen. Nach den Zwischenwahlen 2014 betrug der Anstieg rund 24 %, nach den Wahlen 2018 rund 45 % und nach den Wahlen 2022 sogar 92 %.

Die Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft. Dennoch zeigt dieses Muster, dass Bitcoin wahrscheinlich auch aus dieser Krise gestärkt hervorgehen wird. Panikverkäufe sind zum jetzigen Zeitpunkt keine gute Option.












