Cardano hat sich seit seinem lokalen Septembertief um knapp 42 Prozent auf rund 0,27 US-Dollar erholt. Auf Wochensicht liegt ADA deutlich vor Bitcoin, Ether und Solana.

Während der Kurs aktuell etwas nachgibt, stehen nun die Vorbereitungen für den Dijkstra-Hard-Fork und Cardanos Auftritt bei der TOKEN2049 in Singapur an.

Cardano-Kurs übertrifft Bitcoin, Ether und Solana

Am 16. September fiel ADA auf 0,1905 US-Dollar. Gegenüber dem heutigen Kurs von rund 0,2700 US-Dollar entspricht das einer Erholung von rund 42 Prozent. Der Vergleich mit anderen großen Kryptowährungen zeigt, dass Cardano zuletzt überdurchschnittlich zulegte, wie die nachfolgende Grafik zeigt:

Tabelle zur Kursentwicklung von Cardano, Bitcoin, Ether, Solana, XRP und Dogecoin seit dem 16. September sowie über sieben Tage und 24 Stunden.
Cardano im Kursvergleich mit Bitcoin, Ether, Solana, XRP und Dogecoin. Stand: 6. Oktober 2026. Quelle: CoinGecko, eigene Berechnungen.

In den letzten 24 Stunden verzeichnet ADA zwar ebenfalls Verluste, hält sich aber besser als andere Altcoins.

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Die Kryptobörse Mudrex hat ADA in einem X-Post am 5. Oktober als „Chart of the Day“ hervorgehoben. Mudrex nennt 0,265 US-Dollar als entscheidende Marke für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Darunter erwartet die Börse eher eine Konsolidierung. Als weitere Unterstützung führt sie 0,2395 US-Dollar an, als übergeordneten Widerstand 0,3787 US-Dollar.

Dijkstra-Hard-Fork macht weitere Fortschritte

Intersect berichtet im aktuellen Wochenupdate, dass Node 11.2 vor der Veröffentlichung steht. Die Version soll einen Großteil der Dijkstra-Funktionen enthalten, darunter das neue Blockformat und den Plutus-V4-Kontext.

Leios gehört ausdrücklich noch nicht dazu. Auch für eine Hard-Fork-Aktivierung ist diese Version noch nicht bereit. Der nächste Schritt dient somit zunächst Integrationstests. Ein verbindlicher Mainnet-Aktivierungstermin wird im Update nicht genannt.

Zusätzlich braucht Dijkstra Änderungen an Cardanos Verfassung. Der Vorschlag CAP-12 soll neue Protokollparameter samt Zuständigkeiten und Sicherheitsgrenzen ergänzen. Ohne diese Aufnahme könnten die neuen Parameter nach dem Start unter den bestehenden Verfassungsregeln nicht angepasst werden. Der Vorschlag befindet sich auch noch in der Konsultation.

Bereits Anfang August hatte Intersect angekündigt, die erste Dijkstra-Phase mit Nested Transactions und Linear Leios bis Ende 2026 ins Mainnet bringen zu wollen. Anfang September nannte die Organisation das Aktivierungsfenster vom 5. Dezember 2026 bis zum 4. Januar 2027.

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Ein mit höherer Planungssicherheit angesetztes Fenster reicht dagegen vom 24. Februar bis zum 26. März 2027. Ein Start um den Jahreswechsel bleibt damit das ambitioniertere Szenario, während die konservativere Planung bis ins erste Quartal 2027 reicht. Die zweite Phase mit Ouroboros Peras ist separat für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.

TOKEN2049: Hoskinson hält Keynote „Midnight City“

Die TOKEN2049 findet am 7. und 8. Oktober im Marina Bay Sands in Singapur statt. Charles Hoskinson, Gründer und CEO der Input Output Group, ist laut offizieller Agenda am Donnerstag, dem 8. Oktober, von 9:40 bis 10:00 Uhr auf der OKX Main Stage angekündigt. In Deutschland entspricht das 3:40 bis 4:00 Uhr morgens. Seine Keynote trägt den Titel „Midnight City“ und stellt damit Midnight in den Vordergrund.

Daneben organisiert die Cardano Foundation den Cardano-Stand. Nach ihrem Augustbericht wurden 20 Ökosystemprojekte für Präsentationen auf der dortigen Builder-Bühne ausgewählt.

Bereits am 6. Oktober steht der vom Amaru-Team organisierte Node Diversity Celebration Day auf dem Programm. Dort sollen unabhängige Node-Implementierungen ihren Entwicklungsstand vorstellen.

Konkrete Hinweise auf mögliche Neuigkeiten liefert Midnight. Für das Begleitevent „Enter the Night“ am 7. Oktober stellt das Team eine Enthüllung und mehrere Überraschungen in Aussicht, ohne deren Inhalt offenzulegen.

Eine bestimmte neue Partnerschaft, ein Produktstart oder ein Dijkstra-Aktivierungsdatum lassen sich daraus bislang nicht ableiten. Ob die Konferenz dem ADA-Kurs weiteres bullisches Momentum verleihen kann, bleibt also abzuwarten.