Die Deutsche-Telekom-Tochter Telekom MMS hat das XDC Network als Infrastruktur für institutionelle Blockchain-Anwendungen in einem X-Post hervorgehoben. Das Telekom-Unternehmen betreibt bereits seit 2024 einen Standby-Masternode und sieht in XDC ein führendes Krypto-Projekt.

Telekom MMS sieht XDC für Institutionen führend

Das 2019 gestartete XDC Network ist eine EVM-kompatible Layer-1-Blockchain mit Fokus auf Handelsfinanzierung, Real-World Assets (RWA), grenzüberschreitende Zahlungen und Unternehmensanwendungen.

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Entscheidend ist laut der Telekom-Tochter nicht die reine Transaktionsgeschwindigkeit, sondern die Einbindung in regulierte und bereits bestehende Finanzprozesse. Telekom MMS schreibt dazu via X:

„Die Einführung durch institutionelle Akteure wird nicht von Hype getrieben, sondern von operativer Einsatzbereitschaft. Bei Telekom MMS betrachten wir Blockchain-Infrastruktur genau aus dieser Perspektive. Netzwerke benötigen Zuverlässigkeit, Interoperabilität, vertrauenswürdige Abwicklungsprozesse, sichere Verwahrung und glaubwürdige Infrastrukturpartner. Das XDC Network hat sein Ökosystem auf der Grundlage vieler dieser Anforderungen aufgebaut.“

Die Telekom hebt hervor, dass XDC laut TradeFi.Network über ein gemeldetes RWA-TVL von rund 1,54 Milliarden US-Dollar verfügt. Telekom MMS warnt jedoch vor einer zu weitreichenden Interpretation:

„Die Zahl sollte als gemeldete Ökosystemkennzahl verstanden werden und nicht als Beleg für Transaktionsvolumen oder Marktliquidität. Zudem schafft die Tokenisierung nicht automatisch einen rechtlich durchsetzbaren Anspruch auf den zugrunde liegenden Vermögenswert.“

Wie die Infrastruktur eingesetzt werden kann, zeigte 2026 ein Pilotprojekt von Blockticity, Seedcore, Brickken und der XDC Foundation.

Echtheitszertifikate lizenzierter Kakaofarmen auf den Philippinen wurden mit einer Exportlieferung und den zugehörigen Handelsdokumenten verknüpft. Anschließend tokenisierten die Beteiligten eine damit verbundene Forderung auf XDC.

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Zudem hat XDC das x402-Protokoll für autonome Software implementiert. KI-Agenten können darüber APIs finden und deren Nutzung pro Anfrage mit USDC bezahlen. Ein Vermittler übermittelt die Abwicklungstransaktion und übernimmt die XDC-Gebühren.

Seit September 2025 sind USDC und Circles Cross-Chain Transfer Protocol V2 auf XDC verfügbar. Im Juli 2026 ging zudem XDC Payments mit Bridge, einem Stripe-Unternehmen, live. Die Integration ermöglicht Fiat-Ein- und -Auszahlungen, virtuelle Konten, Zahlungen in mehreren Währungen und USDC-Zahlungen.

Telekom MMS schreibt abschließend:

„Die institutionelle Akzeptanz wird sich kaum durch einen einzigen, spektakulären Blockchain-Moment einstellen. Sie wird schrittweise entstehen – durch Systeme, die das Zusammenspiel von Vermögenswerten, Identitäten, Zahlungen, Verwahrung und Software im Hintergrund zuverlässig gewährleisten. Genau hier findet die eigentliche Arbeit statt. Und XDC fügt diese Bausteine Schritt für Schritt zusammen.“